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Archiv 2017 13.03.2018 11:17

Prix Montagne 2018: erfolgreiche Projekte gesucht

Projektträger, die im Schweizer Berggebiet auf beispielhafte Weise zur ökonomischen Vielfalt und Beschäftigung beitragen, haben erneut die Chance, den mit 40’000 Franken dotierten Prix Montagne zu gewinnen. Zudem wird bereits zum zweiten Mal der Publikumspreis Prix Montagne von 20’000 Franken verliehen, der von der Schweizerischen Mobiliar gestiftet wird.

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe verleihen 2018 zum achten Mal den Prix Montagne. Seit 2011 zeichnet dieser Preis Personen im Berggebiet aus, die mit ihrer wirtschaftlichen Aktivität seit mindestens drei Jahren Erfolg haben und damit zur Beschäftigungsentwicklung und Wertschöpfung in der Region beitragen. Für den mit 40’000 Franken dotierten Preis dürfen sich Trägerschaften verschiedenster Projekte bewerben, wovon die Jury unter der Leitung von Ex-Skirennfahrer Bernhard Russi sechs für den Prix Montagne 2018 nominiert. «In den letzten acht Jahren wurden 45 sehr unterschiedliche Unternehmen, Vereine und Kooperationen nominiert», sagt Bernhard Russi. «Sie alle verbindet jedoch das tatkräftige Umsetzen einer tragfähigen Idee und ein aussergewöhnliches Engagement für ihre Region.»

Der letztjährige Prix Montagne ging an die Wyssen Avalanche Control AG aus Reichenbach im Kandertal. Das Unternehmen bietet Lawinendetektionssysteme, Softwarelösungen und Dienstleistungen zur Sicherung von Verbindungsstrassen, Eisenbahnlinien oder Skipisten an. Mit der Entwicklung dieser Produkte sind in Reichenbach 13 Personen beschäftigt.

Publikumspreis Prix Montagne
Erstmals in der Geschichte des Prix Montagne wurde 2017 zusätzlich der Publikumspreis Prix Montagne verliehen, der von der Schweizerischen Mobiliar gestiftet wird. Der mit 20’000 Franken dotierte Preis konnte sich das Internationale Pfadfinderzentrum in Kandersteg sichern. Dank dem Pfadfinderzentrum bevölkern jährlich 12’000 junge Menschen das Dorf und verhelfen so vielen lokalen Gewerbetreibenden zu einem zusätzlichen Umsatz. 

Preisverleihung Anfang September
Unternehmen und Organisationen aus dem Berggebiet werden nun aufgefordert, sich bis zum 30. April für den Prix Montagne zu bewerben. Sieben Jurymitglieder prüfen anschliessend die eingereichten Projekte auf ihre Wirkung auf die Wertschöpfung, Arbeitsplatzentwicklung, Diversifikation der Wirtschaftsstrukturen in der Bergregion sowie auf deren Modellcharakter. Am 5. September findet in Bern die Preisverleihung statt, bei der aus der Reihe der Nominierten die beiden Siegerprojekte erkoren werden.

Quelle: SAB
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