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Management 07.05.2019 08:24

Rega weist auf die Gefahren von unmarkierten Viehhüterdrähten hin

Die Rega nutzt regelmässig flache Bergoberflächen als Zwischenlandeplätze. Werden Viehhüterdrähte im Gebirge markiert, so schützt das vor Beschädigungen des Rettungshelikopters.

Während Rettungseinsätzen im Gebirge dienen den Rega-Crews ebene Flächen oft als Zwischenlandeplätze. Diese werden beispielsweise bei Aktionen mit der Rettungswinde genutzt, um den Patient und den Notarzt abzusetzen und danach in den Rettungshelikopter zu laden. Solche ebenen Flächen befinden sich oft in der Nähe von Alpweiden. Da Viehhüterdrähte oft in Bodennähe gespannt werden, sind sie von Gesetzes wegen nicht bewilligungspflichtig. Unmarkiert sind diese Drähte für Helikopter-Crews jedoch kaum sichtbar und stellen eine ernsthafte Gefahr dar: Falls die Crew diese nicht rechtzeitig erkennt, können sie bei einem allfälligen Touchieren zu schweren Beschädigungen und schlimmstenfalls zum Absturz des Rettungshelikopters führen.

Die Rega bittet deshalb, Viehhüterdrähte, die mehr als zwei Meter über dem Boden gespannt sind, zu markieren und die Markierungen regelmässig zu überprüfen. Die Rega dankt für den wertvollen Beitrag für die Sicherheit von Patienten und Rega-Crews.

Quelle: Rega
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