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Archiv 2017 21.12.2017 13:25

Seuche in einer Thurgauer Geflügelhaltung

Im Kanton Thurgau wurde bei einer Junghennen-Haltung die Seuche ILT nachgewiesen. Die 8000 Hennen des Bestandes wurden sofort getötet.
  • Die Tiere werden aus dem Stall zum Container gebracht. (Bild: tg.ch)

Aufgrund plötzlicher Todesfälle von Junghennen und den darauffolgenden Laboruntersuchungen hat das Veterinäramt des Kantons Thurgau in einer Geflügelfarm in Neukirch-Egnach die Geflügelseuche ILT nachgewiesen.
Die rund 8000 Junghennen wurden am 21. Dezember, unmittelbar nach Bestätigung der Diagnose getötet. Die Tiere werden mittels eines mit CO2-Gas gefüllten Containers auf dem Hofgelände betäubt und getötet. 

Die infektiöse Laryngotracheitis ist eine Virusinfektion der Hühner, die meist als schwere Erkrankung der oberen Atemwege auftritt.
Der Erreger ist ein Virus der Gattung Alphaherpesvirus. Er wird häufig durch direkten Tierkontakt übertragen. Die Ausscheidungen der Atemwege enthalten den Erreger. Die Krankheit ist auch indirekt übertragbar, z.B. durch verschmutzte Eierkartons oder mit Einstreu.

Der ILT-Erreger ist weltweit verbreitet, in der Schweiz vor allem beim Rassegeflügel. Die Krankheit befällt neben Haushühnern auch Fasane, Truthühner und Pfauen. Sie ist für Menschen ungefährlich.

Quelle: Portal Kanton Thurgau, BLV
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