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Management 05.03.2019 15:54

Spanische Erdbeeren bei Migros in Zukunft nachhaltiger

Migros und WWF wollen mit einem neuen Projekt die negativen Auswirkungen des intensiven Erdbeer-Anbaus im südspanischen Huelva verringern.

Das Feuchtgebiet Coto de Doñana nahe der Stadt Huelva ist UNESCO Weltnaturerbe und beheimatet über sechs Millionen Zugvögel und seltene Vogelarten, wie der LID in einer Medienmitteilung schreibt. Der Nationalpark ist aber von der intensiven Landwirtschaft bedroht, die als Lebensgrundlage für tausende von Menschen gilt. Unter anderem führte der Erdbeeranbau zu einem 80-prozentigen Rückgang des Wasserzuflusses ins Feuchtgebiet. Zum Schutz des Gebietes haben Migros und WWF nun gemeinsam ein Projekt lanciert.

Massnahmen in den Bereichen effizientes Wassermanagement, verantwortungsvoller Umgang mit Pflanzenschutzmitteln, Biodiversität und Bodenschutz sowie soziale Arbeitsbedingungen sollen umgesetzt werden. Beispielsweise soll der Wasserverbrauch mittels Messgeräten erfasst und reduziert werden oder wenn immer möglich soll biologische Schädlingsbekämpfung in Form von eingesetzten Nützlingen geschehen, teilen Migros und WWF mit.

Bereits sind erste Erdbeeren aus dem Projekt erhältlich und sind mit dem M-Check gekennzeichnet. Schweizer Detailhändler stehen immer wieder in Kritik, weil sie Erdbeeren ausserhalb der Schweizer Saison anbieten.

Quelle: LID
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