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Management 17.04.2019 07:27

Suisse Tier und Tier&Technik mit digitalem Treffpunkt

Die Messe Luzern AG lanciert zusammen mit den Olma Messen St.Gallen einen digitalen Treffpunkt für die Landwirtschaft. Farming.plus erweitert die zwei Fachmessen Suisse Tier und Tier&Technik mit einem digitalen Treffpunkt und liefert damit ein neuartiges Konzept für eine erfolgreiche Zukunft des Messewesens

Die Messe, das wohl klassischste Marketinginstrument, hat ein Ziel: Den Aussteller auf der Suche nach neuen Kunden zu begleiten. «Dabei machen wir die Kompetenzen unserer Aussteller sichtbar und stellen diese ins Zentrum der Messe», sagt Markus Lauber, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Messe Luzern AG. Denn genau diese Neuheiten, Exponate oder Kundenprojekte der Aussteller seien für die Besucher Inspiration und Information. «Wollen wir unsere Aussteller langfristig erfolgreich machen, müssen wir das, was sie an den Messen präsentieren,auch online während 365 Tagen erlebbar machen», ergänzt Markus Lauber.Dazu gehen die Messe Luzern AG und die Olma Messen St.Gallen neue Wege: «Die digitale Welt kennt keine Hallengrenzen. Deshalb ist es sinnvoll, dass wir Messeveranstalter zum Nutzen unserer Aussteller und Besucher vermehrt zusammenarbeiten», erklärt Nicolo Paganini, Direktor der Olma Messen St.Gallen. Vernetzung über die Messen hinaus Die beiden Messeplätze lancieren zusammen mit Industry+ den digitalen Treffpunkt Farming.plus. Die Aussteller beider Messen präsentieren auf Farming.plus während 365 Tagen im Jahr konkrete Kundenprojekte, Produkt- und Dienstleistungsneuheiten sowie Fach- oder Videobeiträge. «Farming.plus besteht aus Inhalten, die von der Branche für die Branche generiert werden», erklärt Matthias Baldinger, Geschäftsführer Industry+. Diese Inhalte sind vergleichbar mit denen einer Messe. Farming.plus soll zum Treffpunkt für die ganze Landwirtschaft werden. Auch Anbieter, die nicht an den Messen teilnehmen, werden dort künftig ihre Kompetenzen präsentieren. «Auf Farming.plus werden permanent die richtigen und hochwertigen Kontakte vermittelt. Damit finden während 365 Tagen im Jahr die richtigen Menschen zusammen, um gemeinsam neue Projekte zu erarbeiten», veranschaulicht Nicolo Paganini.

Partnerschaftlich in die Zukunft
Dass ein solcher digitaler Treffpunkt von zwei Messeveranstaltern gemeinsam lanciert wird, ist ein Novum in der Schweiz. Für Markus Lauber ein erster Schritt: «Ich erhoffe mir, dass wir weitere Kooperationen eingehen können, um die Schweizer Landwirtschaft nachhaltig zu stärken.» Aber auch für die erfolgreiche Zukunft des Messewesens sei die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Olma Messen St.Gallen der richtige Weg. 

Zugang über Themen vernetzt die richtigen Menschen
Das neuartige Konzept von Industry+ reicht noch weiter. «Gerade im digitalen Zeitalter ist der persönliche Kontakt zentral», erklärt Markus Lauber. Deshalb soll an der Suisse Tier und der Tier&Technik das Zusammentreffen von Branchenexperten effizienter und somit erfolgreicher gestaltet werden. Im Zentrum der Messen stehen die Aussteller und ihre Lösungen, die veranschaulichen, was sie im Markt umgesetzt haben. Anhand dieser konkreten Geschichten werden die Kompetenzen der Aussteller verständlich dargestellt und ansprechend verpackt. Die Aussteller erzählen ihre Geschichte aber nicht nur an den Messen, sondern bereits im Vorfeld auf den neuen Messewebseiten. Strukturiert nach möglichen Interessen und Themenbereichen entdecken die Besucher diese Erfolgsgeschichten und damit Aussteller, die ihnen noch unbekannt waren. Diese können sie anschliessend an der Suisse Tier oder der Tier&Technik persönlich kennenlernen. «Die Suisse Tier und Tier&Technik bleiben in ihrer Konzeption unverändert und positionieren sich weiterhin in ihren spezifischen Themengebieten», betont Markus Lauber. «Wir sind überzeugt, dass wir mit den digitalen Erweiterungen unsere Fachmessen stärken. Wir nutzen die Vorteile der digitalen Welt, um unsere Aussteller in den persönlichen Kontakt mit potenziellen Kunden zubringen. Dieser Austausch ist der Schlüssel zu erfolgreichen Geschäftsanbahnungen.»

Quelle: Messe Luzern
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