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Landtechnik 13.06.2018 17:51

Tegosem zur Aussaat von Zwischenfrüchten

Das Pöttinger Zwischenfrucht-Säaggregat Tegosem ist in Kombination mit Pöttinger Grubber oder Scheibeneggen verwendbar und ermöglicht Bodenbearbeitung und Aussaat von Zwischenfrüchten in einem einzigen Arbeitsgang. Dies spart Zeit, Kos-ten und reduziert die Feldüberfahrten.

Tegosem ist sowohl mit Dreipunktmaschinen als auch gezogenen Maschinen einsetzbar und komplett mit Anbaukonsole und Beladesteg ausgestattet. Als kompakte Einheit sind Beladesteg mit Aufstieg und Saatbehälter perfekt aufeinander abgestimmt und entsprechen den neuen CE-Richtlinen und Sicherheitsvorkehrungen. Selbst bei Maschinen mit Walzenstriegel am Nachläufer ist die Tegosem einsetzbar.

Exakte Ausbringung
Mit der Pöttinger Tegosem kann ein breites Spektrum an Sämereien ausgebracht werden: von Senf über Gras und Raps bis hin zu Erbsen oder Bohnen. Die Dosierung ist elektrisch angetrieben. Serienmässig zwei verschiedene Säwellen ermöglichen es, das gewünschte Saatgut exakt auszubringen, selbst bei geringen Aussaatmengen. Die Saatgutverteilung erfolgt pneumatisch über Verteilbleche. Das gewährleistet ein windunabhängiges und genaues Ausbringen des Saatgutes. Die Abdrehprobe ist einfach durchzuführen: Der Abdrehvorgang wird über Knopfdruck an der Maschine sehr komfortabel gestartet. Die Abdrehdauer 20 Sekunden reicht, um die Maschine auf die gewünschte Saatmenge einzustellen. Ein Abdrehsack wird serienmässig mitgeliefert.

Ausstattung und Bedienung
Die Tegosem verfügt serienmässig über ein einfaches Bedienterminal, über das die Säwellen geregelt und überwacht und die Ausbringmenge elektronisch verstellt werden können. Die Säwelle ist elektrisch, von der Geschwindigkeit abhängig gesteuert und stufenlos vom Schleppersitz aus zu regulieren. Darüber hinaus verfügt das Terminal über eine Anzeige in kg/ha, eine Vordosierfunktion, ein entsprechendes Vorgewendemanagement, eine Entleerungsfunktion, eine automatische Abdrehprobe-Funktion und über Gesamtstunden- und Tagesstundenzähler sowie Gesamthektar- und Tageshektarzähler.

Der Füllstandsensor für die Überwachung des Tankinhaltes, ein DGPS-Sensor für das Geschwindigkeitssignal, Sensoren am Oberlenker bzw. Fahrwerk für den Dosierstart bzw. –stopp und die Aufstiegsplattform zeichnen die Tegosem aus.
Bei hydraulischem Gebläseantrieb ist ein Druckwächter verbaut und gibt zusätzliche Sicherheit beim Anfahren. Zwei Dosierwellen (fein und grob) die werkzeuglos gewechselt werden runden das Angebot ab.
Pöttinger legte grossen Wert auf die Zugänglichkeit und den Befüllkomfort. Somit erfolgt die Montage bei starren Dreipunkt-Maschinen am Nachläufer und bei klappbaren Dreipunkt-Maschinen am Beleuchtungshalter (Saatkastenvolumen 200 Liter). Bei gezogenen Grubbern oder Scheibeneggen wird die Tegosem (500 Liter) auf der Deichsel montiert. Der Vorteil dabei ist, dass der schlanke Tank vorne drauf sitzt. Das Gewicht kommt zusätzlich auf die Werkzeuge bzw. Stützkraft und ist somit weniger Erschütterungen ausgesetzt und die Sicht auf die Arbeitswerkzeuge bleibt frei.

Technische Voraussetzung für die Verwendung der Tegosem ist eine dreipolige Steckdose (zur Steuerung aller Maschinen und des Gebläseantriebes bei Maschinen mit 3 und 4 m Arbeitsbreite) bzw. ein einfachwirkendes Steuergerät mit drucklosem Rücklauf (BG 4) für hydraulische Gebläse, bei Maschinen ab 5 m Arbeitsbreite sowie bei alle gezogenen Maschinen. Eine Nachrüstung bei gezogenen und klappbaren Maschinen mit der Tegosem ist nicht möglich.

Quelle: Pöttinger
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