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Management 09.08.2019 07:43

Weltklimabericht: Essgewohnheiten und Landwirtschaft ändern

Der Weltklimarat (IPCC) fordert in seinem Sonderbericht die Kehrtwende bei der Landnutzung und dem Ernährungsverhalten.
  • (Symbolbild/pixabay)

Wie der Weltklimarat laut SDA schreibt, ist die Temperatur auf dem Land bereits um 1,53 Grad Celsius höher als noch in vorindustrieller Zeit. Global ist die Temperatur um 0,9 Grad gestiegen. Extremereignisse wie Dürren, Hitzewellen oder Überschwemmungen werden durch den Klimawandel in vielen Regionen zunehmen. Um das Ziel von einem maximalen Temperaturanstieg von 2 Grad Celsius zu erreichen, sei nun dringendes Handeln notwendig.

Laut World Resources Institute (WRI) leiden 17 Länder an extremer Wasserknappheit. Für 70 Prozent des Wasserverbrauches sei die Landwirtschaft verantwortlich. Um die stetig wachsende Bevölkerung weiterhin zu ernähren und das Klima zu schützen, fordern die Wissenschaftler dazu auf, Wälder und Moore zu schützen sowie weniger Fleisch zu konsumieren. So soll nachhaltiger produziert werden und mehr pflanzliche Lebensmittel konsumiert werden. Dadurch könnten bis 2050 mehrere Millionen Quadratkilometer Land renaturiert werden.

An den sieben Kapiteln des Berichts sind Klimaforschende aus mehr als 30 Ländern beteiligt, unter anderem auch aus der Schweiz. Am 23. September wird über die Folgen des Temperaturanstiegs anlässlich des Klimagipfels der Vereinten Nationen beraten.

Quelle: LID
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