Management

Einsätze von Jugendlichen auf Bauernhof trotz Corona möglich

Jugendliche können auf Schweizer Bauernhöfen trotz Corona-Krise wertvolle Erfahrungen fürs Leben sammeln. Der Verein Agriviva vermittelt seit bald 75 Jahren Einsätze  in der Landwirtschaft. Da immer nur ein Jugendlicher zur selben Zeit bei seiner Gastfamilie untergebracht ist, sind solche Einsätze unter Einhaltung der behördlichen Verhaltensvorschriften weiterhin möglich.

Jugendliche können auf Schweizer Bauernhöfen wertvolle Erfahrungen fürs Leben sammeln

(Bild: Agriviva)

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Jährlich entscheiden sich über 1‘000 Jugendliche für den Einsatz auf einem der rund 900 Agriviva-Bauernhöfe in der ganzen Schweiz. Sie packen selbst mit an - im Haushalt, im Garten, im Stall, auf dem Feld – und lernen eine für sie meist neue Welt kennen. Viele nutzen die Chance, ihre Kenntnisse einer anderen Landessprache zu verbessern. Durch die Integration der jungen Helferinnen und Helfer in den Berufsalltag und das Familienleben ihrer Gastfamilien entsteht ein Dialog zwischen Stadt und Land, über Generationen hinweg, zwischen Produzenten und Konsumenten.

Plattform für Jugendliche

Agriviva (der ehemalige Landdienst) stellt auf seiner Webseite eine umfangreiche Plattform für Jugendliche und Bauernfamilien in der Schweiz zur Verfügung. Die Einsätze können ganzjährig stattfinden und dauern zwischen ein bis acht Wochen; teilnehmen können Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren (bei Einsätzen in einem anderen Sprachgebiet beträgt das Mindestalter 16 Jahre bei einer Mindestdauer von 12 Tagen). Nebst Kost und Logis erhalten sie ein altersabhängiges Taschengeld. Agriviva ist für seine ausserschulische Arbeit mit Jugendlichen vom Bund anerkannt nach Massgabe des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes (KJFG) und wird von privaten Gönnern und Stiftungen unterstützt.

Kein Ersatz von Arbeitskräften

Der Verein legt grossen Wert darauf, dass die Jugendlichen nicht als Ersatz für eine «vollwertige» Arbeitskraft angesehen, sondern nach Massgabe ihrer Möglichkeiten angeleitet und eingesetzt werden. Auf dem Bauernhof mitanzupacken bedeutet körperlichen Einsatz. Das ist sowohl anstrengend wie auch befriedigend. Trotzdem soll es Spass machen und nicht überfordernd oder eintönig sein.

Anpacken und gewinnen

Jugendliche entdecken die faszinierende Welt des Bauernhofs und lernen, wie vielseitig und anspruchsvoll die Nahrungsmittelproduktion ist. Sie können sich sinnvoll an der frischen Luft betätigen und kehren mit neuen Eindrücken zurück. Bauernfamilien freuen sich auf den Austausch mit interessierten und anpackenden jungen Menschen und schätzen deren Unterstützung sehr. Für beide Seiten ein wahrer Gewinn.

Attraktive Plätze auf den verschiedensten Betrieben in der ganzen Schweiz machen das Angebot aus: Agriviva arbeitet aktuell mit rund 900 Bauernfamilien zusammen. Damit es genügend freie Einsatzplätze für alle Jugendlichen gibt, freut sich der Verein auf weitere engagierte Gastfamilien, die den Jugendlichen eine abwechslungsreiche Arbeit, Familienanschluss, Kost und Logis sowie ein kleines Taschengeld bieten.

 Quelle: LID

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