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Die Blacke ist eines der meistverbreiteten Unkräuter im Grünland. Es nimmt sehr viel Zeit und Arbeit in Anspruch, sie daran zu hindern sich auszubreiten. Bricht bei einer mechanischen Bekämpfung nur ein Teil ab, kann die Blacke wieder austreiben und der erwünschte Erfolg bleibt aus. Schuld daran ist ihre bis zu zwei Meter lange Pfahlwurzel. Eine sichere und effiziente Bekämpfung ist die chemische Einzelstock- oder sogar Flächenbehandlung. Mit letzterer können zusätzlich noch andere Unkräuter wie Hahnenfuss sicher und nachhaltig bekämpft werden. Blacken lagern im Herbst Nährstoffe und Energie für den Wiederaustrieb im Folgejahr in die Wurzeln ein. Dies ist die perfekte Zeit für eine chemische Behandlung, durch den Einlagerungseffekt gelangen die Wirkstoffe bis zur Wurzel, was ein sicheres Absterben der Pflanze garantiert. Technik der neusten Generation (Spot-Spraying) erlaubt dabei einen gezielten Einsatz der Mittel gegen Blacken in grossen Flächen mit vielen Blacken.

Expertentipp

Wann ist die beste Zeit Blacken zu bekämpfen?

Die Bekämpfung auf einen Zeitpunkt zu reduzieren ist wenig erfolgsversprechend. Es wichtig das ganze Jahr hinweg Massnahmen zu ergreifen. Blütenstände vor der Mad entfernen, eine dichte Grasnarbe anstreben und konsequent Blacken entfernen. Erfolg sieht man erst über Jahre.

Weshalb sollte ich alte Blackenstöcke im Herbst behandeln?

Mit dem Einsatz von Harmony SX im Herbst können nicht nur starke Blacken bekämpft werden, sondern auch Hahnenfuss. Der Wirkstoff wird in die Wurzel verlagert und der Sterbeprozess der ganzen Pflanze gesichert. Altlasten im nächsten Jahr sind somit weniger ein Problem.

Wie sehe ich bei der Applikation welche Blacken schon behandelt wurden?

Ally Tabs beinhaltet nebst den Tabs noch einen Farbstoff. Durch die rote Farbe werden bereits behandelte Blacken erkannt. Somit steht der effizienten Einzelstockbehandlung nichts mehr im Weg. 

Was muss noch beachtet werden? 

Wichtig ist eine möglichst gute Benetzung der Blätter. Die Spritzbrühe sollte auf die ganze Pflanze aufgetragen werden. Durch den Zusatz eines Netzmittels (Gondor 50 ml / 10 l Wasser) oder einem Netzmittels wird die Oberflächenspannung durchbrochen und die Brühe perlt nicht ab. Zudem wird der Wirkstoff besser aufgenommen.

Cyril Rennhard, Product Manager bei Stähler Suisse SA

Produktetipp

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