Die Schweiz ist bei vermarkteten Futtermitteln stark vom Ausland abhängig. Laut Bundesamt für Landwirtschaft nahmen die Importe der wichtigsten energiereichen Futtermittel von 2014 bis 2024 um 36% zu.
Die Schweiz ist bei vermarkteten Futtermitteln stark vom Ausland abhängig. Laut Bundesamt für Landwirtschaft nahmen die Importe der wichtigsten energiereichen Futtermittel von 2014 bis 2024 um 36% zu.
Weil die Inlandversorgung abnimmt, ist der Schweizer «Food Overshoot Day» immer früher. Aktuell füllen sich ab Mitte Juli unser Teller statistisch gesehen für den Rest des Jahres ausschliesslich mit Importen.
Die Schweiz importiert ihre Futtermittel verantwortungsvoll. Im Jahr 2024 stammten 92.5 % der Futter-Sojaimporte aus Europa – mit Italien als Hauptlieferant – und 97.8 % waren nachhaltig zertifiziert. Diese Entwicklung zeigt: Schweizer Importeure und Landwirtschaft nehmen ihre Verantwortung für Umwelt und Tierhaltung ernst.
Gemäss Berechnungen des Soja Netzwerks Schweiz sind die jährlichen Treibhausgas-Emissionen durch Soja-Importe zu Futterzwecken zwischen 2004 und 2022 um 85 Prozent reduziert worden. Gründe sind die Verschiebung zu zertifizierter Soja sowie zu europäischem Anbau. Mittlerweile stammen deutlich über 90 Prozent der Import-Soja aus Europa.