Die Schweiz ist bei vermarkteten Futtermitteln stark vom Ausland abhängig. Laut Bundesamt für Landwirtschaft nahmen die Importe der wichtigsten energiereichen Futtermittel von 2014 bis 2024 um 36% zu.
Die Schweiz ist bei vermarkteten Futtermitteln stark vom Ausland abhängig. Laut Bundesamt für Landwirtschaft nahmen die Importe der wichtigsten energiereichen Futtermittel von 2014 bis 2024 um 36% zu.
Die Schweiz importiert ihre Futtermittel verantwortungsvoll. Im Jahr 2024 stammten 92.5 % der Futter-Sojaimporte aus Europa – mit Italien als Hauptlieferant – und 97.8 % waren nachhaltig zertifiziert. Diese Entwicklung zeigt: Schweizer Importeure und Landwirtschaft nehmen ihre Verantwortung für Umwelt und Tierhaltung ernst.
Am 09. April 2024 fand der MAXI-Event in Solothurn statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die Auszahlungspreise für Getreide, Ölsaaten und Futtermittel durch fenaco GOF bekannt gegeben. Dabei zeigte sich, dass die Lage am Rohstoffmarkt weiterhin eine grosse Herausforderung für die Preisgestaltung darstellt. Dennoch gibt es positive Botschaften zu den Ölsaaten.
Noch nie in den letzten 30 Jahren war die Versorgung mit Agrarrohstoffen derart anspruchsvoll. Das Soja Netzwerk Schweiz hat bei seiner Mitgliederversammlung die Lage besprochen und kommt zum dem Schluss: Die Versorgung der Schweiz mit GVO-freiem Tierfutter ist sichergestellt.
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