Die Krisensituation im Schweinemarkt vom letzten Winter hat gezeigt, dass Massnahmen für eine marktgerechte Produktion nötig sind. Als erste Massnahme wird ein verbessertes System zur Jagerpreisbildung ab 4. September 2023 eingeführt.
Die Krisensituation im Schweinemarkt vom letzten Winter hat gezeigt, dass Massnahmen für eine marktgerechte Produktion nötig sind. Als erste Massnahme wird ein verbessertes System zur Jagerpreisbildung ab 4. September 2023 eingeführt.
Anicom blickt auf ein anspruchsvolles Geschäftsjahr 2022 zurück. Die angespannte Situation auf dem Schweizer Schweinemarkt mit historisch tiefen Produzentenpreisen hat es geprägt: Der Umsatz sank um 13,5 Prozent auf 436 Mio. Franken Mit gezielten Massnahmen will Anicom den Angebots- und Preisschwankungen auf dem Schweinemarkt in Zukunft entgegenwirken und die Produktion besser der Saisonalität anpassen. Erfreulich war die Marktsituation hingegen im Haartierbereich. Die anhaltend hohe Nachfrage sorgte für sehr gute Produzentenpreise.
Das Jahr 2022 stellte die Fleischbranche vor grosse Herausforderungen und verlangte nach ausserordentlichen Massnahmen: Sowohl die Trockenheit im Sommer als auch die Krise im Schweinemarkt im Winter zeigten einmal mehr, wie wichtig gemeinsames und koordiniertes Handeln in der Branche ist.
Mitte November 2022 zeichnete sich eine massive Verschärfung der Marktsituation bei den Schlachtschweinen ab. In einer beispiellosen, von der gesamten Branche ausgearbeiteten Lösung wurden Massnahmen zur Marktentlastung eingeleitet. Ein Krisenstab nahm eine wöchentliche Standortbestimmung vor und koordinierte die Massnahmen. Diese zeigten Wirkung.
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