Nutztiere

Füttern wie die Natur

Das Pferdefutter von St. Hippolyt wird stets nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen weiterentwickelt. Dabei wird einem naturnahen Ansatz für gesunde, widerstandsfähige und leistungsfähige Pferde nachgegangen. Gearbeitet wird dabei mit zwei besonderen Produktionsverfahren.

Das Geheimnis der Produkte liegt nicht allein in der Rezeptur – bereits die eingesetzten Rohstoffe tragen massgeblich zur Effektivität der Ergänzungsfuttermittel bei.

(Bild: zvg)

Publiziert am

Ressortleiter Pferdefutter, UFA AG

Schon Hippokrates (Begründer der Medizin als Wissenschaft) wusste um die essenzielle Wirkung der Ernährung auf das Wohlbefinden eines Organismus. St. Hippolyt lebt diesen Grundsatz mit der Philosophie «Füttern wie die Natur» jeden Tag aufs Neue. Dabei werden die Kräfte der Natur entdeckt, erforscht und für die eigene als auch für die Gesundheit der Pferde gezielt eingesetzt.

Die optimale Versorgung mit energieliefernden, substanzbildenden und gesundheitsfördernden Nährstoffen macht das Pferd nervenstark, leistungs- und widerstandsfähig. Dabei kommt es nicht nur auf die Auswahl, Qualität und natürliche Vielfalt der Futterkomponenten an, sondern auch auf die Produktion der Futtermittel. St. Hippolyt beschreitet gezielt neue Wege, um das Futter mit Hilfe biologisch sinnvoller Veredelungsverfahren noch bekömmlicher und physiologisch wirkungsvoller zu machen. «Füttern wie die Natur» erreicht damit eine neue Dimension.

Intensiv durchdachte Rezepturen zeichnen sich nicht allein durch die Menge an Zusatzstoffen aus, vielmehr beginnt das Geheimnis ihrer Wirksamkeit bei der Rohstoffbeschaffenheit. Dabei wird besonderer Wert auf den biologischen Ursprung und die Effektivität der Zutaten sowie deren synergiefördernde Funktion gelegt. Die natürlichen Rohstoffe bringen gesundheitsfördernde und stoffwechselaktivierende Inhaltsstoffe mit. Die schonende Verarbeitung der Rohstoffe nach dem Vollwertprinzip ermöglicht eine Integration in die Rezeptur in weitestgehend natürlicher Form. Eine hohe Verfügbarkeit der Nährstoffe bis in die Zelle ist gewährleistet. Das naturorientierte Ernährungskonzept sichert den gewünschten Ernährungserfolg.

Weltweite Kooperationen

In Kooperation mit Laboratorien in Europa und den USA erarbeitet und erforscht St. Hippolyt globale Lösungen im Bereich der bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Horse-Care Pferdeernährung. Als eines der ersten wissenschaftlichen Teams in Europa wurde eine Technik im Bereich der Pferdeernährung entwickelt, mit welcher der Einfluss der Ernährung auf zahlreiche Stoffwechselfragen beantwortet und so entsprechend nutritive Lösungen entwickelt werden können. Dabei wird der naturnahe Ansatz niemals ausser Acht gelassen, was sich durch zwei besondere Verfahren verdeutlichen lässt, die im Folgenden näher beschrieben werden.

Fermentation und Essiggewinnung

Seit mehreren Jahren wird in der St. Hippolyt Mühle Ebert die Ankeimung von Getreide und Fermentation als natürliches Veredlungsverfahren für Pferdefutter verwendet. So werden alle Getreide vor der hydrothermischen Flockierung angekeimt. Bierhefekulturen, Malz und Süssmolke werden vor dem Einmischen sorgfältig fermentiert. Welche Vorteile ergeben sich daraus? Bei der Ankeimung und Fermentation wird ein Teil der Stärke und des Zuckers von Enzymen und nützlichen Mikroorganismen vorverdaut und zu kurzkettigen Fettsäuren umgewandelt. Die kurzkettigen Fettsäuren liefern gleichmässige Energie und bergen weniger Verdauungs- und Stoffwechselrisiken als Stärke und Zucker. Die aktivierten pflanzlichen Enzyme sowie Hefeenzyme tragen wirksam zur Dünndarmverdaulichkeit von Stärke, Eiweiss und Fett in der gesamten Futterration bei. Damit nimmt der Organismus einen höheren Anteil der verfütterten Hauptnährstoffe auf – ein Effekt, der es erlaubt, Kraftfutter einzusparen. Dadurch wird die Anfälligkeit für Verdauungsprobleme verringert. Der Fermentationsprozess von Bierhefe, Malz und Molke wird so gesteuert, dass auch ein gewisses Quantum an Essig entsteht. Dieser natürlich gewonnene Essig und die Veredelung bringen für die Bekömmlichkeit des Futters und die Gesundheit der Verdauungsorgane weitere Vorteile: 

  • Sportpferde profitieren von einer länger anhaltenden Verfügbarkeit der Futterenergie, da der Blutzuckerspiegel stabiler und ohne Rückschlageffekt («Blutzuckerloch») verläuft. 
  • Essig hat einen reinigenden Effekt und wirkt als Gewürzstoff vielen krankmachenden Bakterien, Viren und Pilzen entgegen.

Karotten-Fermentation

In der St. Hippolyt Mühle Ebert werden den Getreideflocken fermentierte Karotten zugegeben. So entsteht ein ballaststoffreiches Futter, das die Darmflora unterstützt. Die fermentierte Karotte ist ernährungsphysiologisch der rohen überlegen. Karotten sind reich an Ballaststoffen, Kalium, Eisen, Zink und Bor. Darüber hinaus enthalten sie erhebliche Mengen an Carotinoiden (100 – 200 mg / kg), B-Vitaminen sowie weiteren Wirkstoffen und verfügen damit über ein erhebliches antioxidatives Potenzial, was die Abwehrkräfte stärkt. Carotin wirkt hemmend auf einige radikale Zellschädigungen und umgewandelt als Retinol (Vitamin A) ist es wichtig für den Erhalt der Sehkraft und die Gesundheit von Haut und Schleimhäuten. Damit das enorme gesundheitliche Potenzial konserviert werden kann, bedarf es eines speziellen Fermentationsmillieus. Dieses Milieu wird durch die anaerobe Fermentation mit Milchsäurebakterien geschaffen.

Füttern wie die Natur – mit diesem Verständnis handelt St. Hippolyt verantwortungsbewusst für die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze. 

St. Hippolyt Mühle Ebert

Die St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH in Dielheim (Süddeutschland) wurde vor 30 Jahren erfolgreich auf Pferdefutter ausgerichtet und hat sich europaweit als führendes Know-how-Unternehmen mit den Marken St. Hippolyt und Brandon am Markt etabliert.

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