Wer im Bergland arbeitet, braucht keine Technik um der Technik willen. Das Fahrzeug muss funktionieren, wenn es darauf ankommt – am Hang, auf engem Raum, mit anspruchsvollen Anbaugeräten und an langen Arbeitstagen. Deshalb begann die Entwicklung des neuen Muli nicht auf einem weissen Blatt Papier. Bewährte Eigenschaften wurden bewusst erhalten und mit neuen Möglichkeiten kombiniert. Kompakte Abmessungen, Wendigkeit und hohe Bodenfreiheit treffen auf einen leistungsfähigen Antrieb, ein neues Bedienkonzept und eine besonders starke Arbeitshydraulik.
Peter Hutterer, Produktmanager«Die Kombination aus Wendigkeit, kompakter Bauweise, hoher Bodenfreiheit und der enormen Leistungsfähigkeit der Arbeitshydraulik macht den Muli für mich besonders. Genau diese Vielseitigkeit brauchen unsere Kunden und Kundinnen im täglichen Einsatz.»
Einfach, wenn es einfach sein soll
Eine zentrale Rolle spielt das neue R-Com Bediensystem. Die Idee dahinter: viele individuelle Möglichkeiten bieten, ohne die Bedienung kompliziert zu machen. Für unterschiedliche Anbaugeräte und Einsätze können passende Grundeinstellungen hinterlegt werden. Anbaugerät auswählen und losarbeiten. Wer mehr individualisieren möchte, kann zahlreiche Parameter auf Gerät, Einsatz und persönliche Arbeitsweise abstimmen. Auch die Fahrdynamik folgt diesem Prinzip.
Lisa-Maria Möseneder, Systementwicklerin Fahrzeug«Ich bin stolz auf unsere Fahrdynamikfunktion. Mit einem einzigen Tastendruck kann der Fahrer zwischen Strassenfahrt und vordefiniertem Feldeinsatz wechseln.»
Entwickelt, bevor der erste Kilometer gefahren wird
Eine wichtige Rolle in der Entwicklung spielten neue Hardware-in-the-Loop-Tests (HiL). Damit konnten elektronische Steuergeräte und Fahrzeugfunktionen frühzeitig unter realitätsnah simulierten Bedingungen getestet und weiterentwickelt werden.
Andreas Riederer, Systementwickler Fahrzeuge«Durch die neuen HiL-Tests konnten wir Funktionen viel früher und intensiver erproben. Manche Dinge hätten wir ohne diese Möglichkeiten in dieser Form gar nicht entwickeln können.»
Entscheidend war auch die Zusammenarbeit der Teams aus der Schweiz und Österreich. Unterschiedliche Erfahrungen aus Fahrzeugbau, Software und Elektronik sowie jahrzehntelanges Wissen rund um Geräteträger für anspruchsvolles Gelände flossen zusammen.
Ein Helfer für das ganze Jahr
Seine Stärke spielt der Muli nicht nur bei einer Aufgabe aus. Je nach Aufbau und Anbaugerät begleitet er Betriebe durchs ganze Jahr – von der Grünlandbewirtschaftung über Transportarbeiten bis zum Winterdienst.
Bei besonders leistungsintensiven Anwendungen zeigt sich, was unter der kompakten Bauweise steckt: Optional stehen beim hydraulischen Geräteantrieb 130 l/min bei bis zu 310 bar und bis zu 67 kW hydraulische Leistung zur Verfügung.
Gleichzeitig bleibt der Muli das, was er seit Jahrzehnten ist: ein kompakter, wendiger und vielseitiger Helfer für anspruchsvolles Gelände. Denn am Ende geht es nicht um möglichst viele Funktionen auf einem Datenblatt. Es geht um die Menschen, die täglich mit dem Fahrzeug arbeiten – und darum, ihnen ihre Arbeit ein Stück leichter zu machen.
Der Muli T15 V verbindet deshalb Bewährtes mit neuen Möglichkeiten: anspruchsvolle Technik, die im Alltag einfach funktioniert.







