Landtechnik

Präzision und beste Schnittqualität

Eine Mähmaschine muss sich perfekt den Bodenkonturen anpassen und einen präzisen Schnitt liefern, damit Verluste der Pflanzendecke vermieden werden. Die leistungsstarke Vicon Extra 736 T Vario mit der Quattro Link Aufhängung zeichnet genau dies aus. Nicht ohne Grund wurde diese Maschine an der diesjährigen SIMA zur Maschine des Jahres in der Kategorie Grünlandtechnik gewählt.

Vicon Font- und Heckmähwerk Kombination im Einsatz.

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Redaktor, UFA-Revue

Vicon Extra 736 T Vario Scheibenmäher

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QuattroLink Aufhängung beim Vicon Heckmähwerk.

Mähen ist Präzisionsarbeit. Das Einstellen der Maschine sollte einfach und praktisch sein. Wenn man das zu mähende Feld erreicht hat, sollte man nur noch die Feineinstellung für die gewünschte Futterqualität vornehmen müssen. Für den landwirtschaftlichen Lohnunternehmer Adrian Wälchli ist die Mähqualität ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Eine leistungsstarke Maschine liefert unabhängig der Beschaffenheiten ein regelmässiges Mäh ergebnis. Seit der Saison 2016 setzt Adrian Wälchli die neue Mähmaschine Vicon Extra 736 T Vario aus dem Hause Ott zusammen mit dem Front-Scheibenmäher Vicon Extra 635 FT ein. Beim Besuch der UFA-Revue beim Lohnunternehmer in Brittnau, wo wir uns ein Bild von der Maschine unter Praxisbedingungen machen konnten, zeigte sich Adrian Wälchli äusserst zufrieden über die hohe Arbeitsqualität, die er seinen Kunden mit dem Vicon Extra 736 T Vario liefern kann. «Die Schnitthöhe ist perfekt und auch bei grossen Futtermengen ist der Schnitt sauber. Ausserdem funktioniert der Aufbereiter tadellos», erklärte der Unternehmer.

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Mähbalken: 10 Scheiben und Aufbereiter beim Vicon Extra 736 T Vario.

Aufhängung

Die Aufhängung von Rennwagen diente als Inspiration bei der Entwicklung der QuattroLink Mähwerksaufhängung. Die Mäheinheit ist an vier Armen an einem festen Träger schwebend aufgehängt. Die vertikale Anpassung in Bezug auf den festen Träger beträgt 400 mm nach oben und 300 mm nach unten. Die horizontale Anpassung der Mäheinheit beträgt 30 Grad. Die Verschiebung der Mäheinheit nach hinten sorgt dafür, dass sie ausreichend Platz hat und der Mähkörper auch bei starken Neigungen nicht an der Trageeinheit ansteht. Durch diese Konstruktion ist eine ausgezeichnete Geländeanpassung auch bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten sichergestellt.

Mit dieser Aufhängung ist zudem der Schutz auf der ganzen Länge der Maschine durch Anfahren gewährleistet. Die Mäheinheit bewegt sich hin und her, bei Bodenunebenheiten geht sie in die Höhe, um danach automatisch wieder die Arbeitsposition einzunehmen. Der Bodendruck bleibt immer gleich, wird vom Schlepper aus hydraulisch reguliert und kann mit einem Druckmessgerät auf der Maschine kontrolliert werden.

Einstellen der Überlappung

Vario bedeutet auch, dass die Überlappung durch einen direkt am Stützarm integrierten Teleskoparm hydraulisch erfolgt. Diese Seitenverschiebung, das so genannte Side-Shift-System, beträgt maximal 400 mm. Die Überlappung wird während des Arbeitens eingestellt. Dies erlaubt eine rasche Anpassung in Hanglagen und sorgt dafür, dass keine ungeschnittenen Grasstreifen übrigbleiben. Derselbe Bodendruck bleibt dabei immer beibehalten.

Mähbalken und Aufbereiter

Die gegenläufigen Mähscheiben am Mähbalken sind mit drei Klingen pro Scheibe ausgestattet, damit immer ein sauberer Schnitt gewährleistet ist. An dem Vicon Extra 736 T Vario kann mit zwei Einstellhebeln ein genauer Abstand vorne und hinten zwischen Aufbereiter und Aufbereiterblech eingestellt werden, um den Aufbereitungsgrad anzupassen.

Drei klappbare, robuste und gefederte Stützen sorgen dafür, dass ein stabiles und platzsparendes Abstellen möglich ist. Eine Werkzeugkiste ist unter der Abdeckhaube integriert.

Adrian Wälchli stellt an die Funktionsweise der Maschinen, die er einsetzt, höchste Ansprüche. Er präzisiert: «Der Chauffeur muss sich auf das Fahren konzentrieren können und die Maschine arbeiten lassen. Nur so ist es möglich, ein erstklassiges Mähergebnis zu erzielen. Mit dem Arion 650 ist der kombinierte Einsatz der Front- und Heckmähmaschinen ausgewogen und ermöglicht Mäharbeiten auch in steilen Hanglagen.»

Frontmäher Vicon Extra 635 FT

Die Maschine hat eine Konstruktion der gezogenen Mähwerksaufhängung und kann dadurch der Bodenkontur exakter folgen. Bei Hindernissen wird auf eine einmalige doppelte Anfahrsicherung zurückgegriffen. Dank der äusserst kompakten Bauweise kann der gesamte Mähwerksbereich bestens überblickt werden und die Steuerung erfolgt über eine komfortable und einfache Bedienung. Ebenfalls kann im Vorgewende das Mähwerk über einen einfach wirkenden Hydraulikzylinder angehoben werden ohne die Unterlenker zu verstellen. Wie bei Vicon üblich, wird auch hier der kompakte, geräuscharme mit drei Klingen pro Scheibe ausgestattete Mähbalken montiert. 

AutorJean-Pierre Burri, UFA-Revue, 1510 Moudon

BilderJean-Pierre Burri

InfosIn loser Folge publiziert die UFA-Revue unter dem Titel «Praxistest» Berichte über land wirtschaftliche Maschinen. Die Interviewpartner, respektive Eigentümer dieser Maschinen, werden jeweils in Zusammenarbeit mit den Herstellern oder Importeuren ausgesucht.

www.ott.ch

Porträt: «Leistungsstark und zuverlässig»

Der Lohnbetrieb Wälchli befindet sich im aargauischen Brittnau auf 550 m ü. M. Firmenchef Adrian Wälchli übernahm den Betrieb, der als Lohnunternehmen vorwiegend Dreschaufträge ausführte, 2004 inklusive einer Herde Milchkühe. Wälchli betreibt heute eine Fläche von knapp 30 Hektar Ackerbau ohne Viehwirtschaft, zudem hat er das Angebot des Lohnunternehmens erheblich erweitert. Der junge Unternehmer hat ein klares Ziel, nämlich zuverlässig Qualitätsarbeit zu liefern ganz nach seinem Motto «suberi Arbet».

Um die Leistungen zu erbringen, hat er in seinem Unternehmen sechs bis sieben ganzjährig Angestellte und in der Hochsaison vier bis fünf weitere Hilfskräfte. Adrian Wälchli absolvierte eine Landmaschinenmechanikerlehre und kann deshalb auch selber Wartungs arbeiten durchführen, die, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in seiner Werkstatt vorgenommen werden. Fünf der Angestellten sind ebenfalls ausgebildete Mechaniker. Für die landwirtschaftlichen Arbeiten – und davon ist Adrian Wälchli überzeugt – «nützt die beste Maschine nichts, wenn der Chauffeur nicht gut ausgebildet ist».

Als Unternehmens führer kennt er jede seiner Maschinen bestens, da er mit ihnen fährt, wenn es die Zeit zulässt. Die Ausbildung seiner Ange stellten und Chauffeure ist ihm ein grosses Anliegen. Die Maschinenwahl hängt von den Arbeitsbedingungen und der Art der Arbeit ab. Jeder Angestellte ist mit seiner Maschine bestens vertraut und Adrian Wälchli plant, welche Maschine für den jeweiligen Arbeitseinsatz am geeignetsten ist.

Das Leistungsangebot des Unternehmens wird ebenfalls mit Sorgfalt zusammengestellt. Ziel ist, die Arbeiten in möglichst kurzer Frist auszuführen. Dazu gehören das Güllen unter anderem mit der Fliegl Maschine, welche die Gülle direkt in den Boden einbringt, und Dreschaufträge, die Adrian Wälchli besonders gern ausführt. Weiter erledigt der Lohnbetrieb Wälchli auch verschiedenste Transporte, führt Silierarbeiten aus, presst Mais- und Zuckerrübenschnitzelballen und ist in der Kompostaufbereitung sowie auch im Komunalbereich und Tiefbau tätig.

Mit seinem neuen Vicon Extra 736 T Vario Scheibenmäher ist Wälchli vollauf zufrieden. Er arbeitet bereits das zweite Jahr mit dieser Maschine, die 2016 in begrenzter Stückzahl hergestellt wurde. Seine Ansprüche punkto Leistungsstärke, Arbeitsqualität und der Möglichkeit zum Einstellen einer höheren Schnitthöhe werden erfüllt. Steht das Futter im Zentrum, ist der Einsatz eines perfekt abgestimmten und leistungsstarken Traktors Voraussetzung.

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