Pflanzenbau

SGPV: Deklassierung von 20 965 Tonnen Brotweizen bis Juni 2021

Der SGPV-Ausschuss hat die Offerten (insgesamt 48 265 Tonnen) unter Berücksichtigung der mit der Deklassierung verbundenen Kosten und der Marktsituation evaluiert und eine Menge festgelegt.

(pixabay.com/Hans)

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Am 18. August 2019 hat der Schweizerische Getreideproduzentenverband die Deklassierung von Brotweizen der Ernte 2020 vorgeschlagen. Die Deklassierung erlaubt die Vermeidung einer Überschusssituation auf dem Markt durch den Absatz von überschüssigem Weizen im Futtermittelsektor. Dadurch wird ein Einbruch der Produzentenpreise verhindert und das Angebot stimmt mit der Nachfrage überein. Der SGPV-Ausschuss hat die Offerten (insgesamt 48 265 Tonnen) unter Berücksichtigung der mit der Deklassierung verbundenen Kosten und der Marktsituation evaluiert und beschlossen, die Deklassierung von 20 965 Tonnen backfähigem Brotweizen zu unterstützen. Genau genommen handelt es sich um 5 225 Tonnen der Klasse TOP und 15 740 Tonnen der Klasse II. Total sind sechs Unternehmen an der Marktentlastungsmassnahme beteiligt. Die physische Deklassierung der Ware findet im Zeitraum vom 14. September 2020 bis zum 30. Juni 2021 statt. Die Entwicklung der Marktsituation wird vom SGPV fortlaufend evaluiert.

Liste der Bietenden, welche eine Mengenzuteilung zur Deklassierung erhalten haben (alphabetisch geordnet):

Agrokommerz AG, Marbach

Brunner AG, Mühle, Oberembrach,

fenaco Genossenschaft, Winterthur

Landi Hünenberg Genossenschaft, Hünenberg

Mühle Bachmann AG, Diessenhofen

Mühle Fischer AG, Lüscherz

 

Quelle: Schweizerischer Getreideproduzentenverband

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