In der Reihe hacken mit der Invera

Invera reguliert Unkraut präzise und millimetergenau zwischen den Pflanzen mit schwebenden In-Row-Werkzeugen und KI. 

In der Reihe hacken mit der Invera

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Einböck präsentiert mit dem Invera In-Row Hackgerät seine neueste Entwicklung im Bereich der mechanischen Unkrautbekämpfung und einen Meilenstein für effiziente und zuverlässige Unkrautregulierung. Auf der Agritechnica wurde das Invera erstmals dem Fachpublikum vorgestellt und zeigt, wie intelligente Kameratechnik und präzise Hydraulik die Zukunft der Unkrautregulierung neu definieren. 

Kamera mit künstlicher Intelligenz

Die KI-gestützte Kamera erkennt Kulturpflanzen zuverlässig und unterscheidet präzise zwischen Nutzpflanze und Unkraut. Das System lernt kontinuierlich hinzu – je mehr Bilder gesammelt werden, desto zuverlässiger wird die Erkennung. Dank praktischer Internetanbindung können neue Modelle oder Kulturen jederzeit rasch aufgespielt werden. Über die optionale Fernunterstützung bietet Einböck zudem einen klaren Praxisvorteil: schnellen, effizienten und ortsunabhängigen Support.

Zwei Modelle für unterschiedliche Anforderungen

Michael Einböck erklärt die neueste Entwicklung aus dem Hause im Detail: «Das Invera wurde speziell für den professionellen Einsatz im Acker- und Gemüsebau entwickelt. Es kombiniert unsere bekannten Hacktechnik-Komponenten mit modernster Software- und Kameratechnik sowie äusserst leistungsstarken hydraulischen Antrieben der Hackmesser.» Der Konstruktionsleiter ergänzt, dass es gleich zwei unterschiedliche Modelle gibt – das «schwebende» Hackelement Air mit Linearmotor zur automatischen Höhenführung ohne Räder, ideal für Gemüsebauern, sowie das Hackelement Plus mit Tasträdern für Arbeitsbreiten bis zu 6 m und bis zu 12 Reihen.

Hydraulisch angetriebene Hackmesser

Eine Kamera über jeder Pflanzenreihe steuert die hydraulisch angetriebenen Hackmesser, welche von beiden Seiten in die Pflanzenreihe arbeiten und Unkraut zwischen den Kulturpflanzen aushacken. Die robuste Hydraulik-Steuerung ist langlebig, wartungsfrei und reagiert in Sekundenbruchteilen. So kann der Sicherheitsabstand zur Pflanze – je nach Kultur, Arbeitsgeschwindigkeit und Bodenbeschaffenheit – auf bis zu einem Zentimeter reduziert werden.

Erweiterbar und vielseitig kombinierbar

«Das Plus-Element kann zudem mit Schneidscheiben und Section-Control ausgestattet werden, konzipiert demnach für Zuckerrüben oder Kürbis sowie generell alle Ackerfrüchte» ergänzt Leo Einböck. Als Nachlaufwerkzeug steht ein spezieller, indirekt gefederter Reihenstriegel zur Verfügung. Ergänzt wird die In-Row Hacktechnik durch klassische ultraflache Gänsefussscharen, die eine ganzflächige Bearbeitung zwischen den Reihen ermöglichen. Für die exakte Arbeitstiefenführung steht optional ein Fahrwerk mit Lufträdern oder spezielle Rollsterne für die Beet-Fahrspur zur Verfügung.

«Mit dem Invera In-Row Hackgerät verbinden wir Präzision, Robustheit und digitale Intelligenz zu einer praktischen Lösung für Betriebe, die auf zuverlässige und langlebige Profi-Technik setzen» erklären die Geschäftsführer. «Mit unserem modularen In-Row-Hacktechnik-Baukasten sowie unserem Serviceangebot und der Erfahrung aus über 45 Jahren in der mechanischen Unkrautregulierung, sind wir der Partner sowohl für speziellen Gemüsebau als auch für klassische Ackerbaubetriebe», fassen die Brüder abschliessend zusammen.

Quelle: Einböck

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