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Betriebsführung

Drei Alternativen zu Pflanzenschutzmitteln im Wald

Die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) hat im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt Alternativen erarbeitet, um das Nutzholz ohne PSM vor Wertverlust zu schützen.

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Aktualisiert am

Redaktor UFA-Revue

Pflanzenschutzmittel (PSM) sind im Wald zwar grundsätzlich verboten. Um gefällte Bäume vor Pilz- und Käferbefall zu schützen, dürfen sie aber trotzdem in kleinen Mengen eingesetzt werden. Damit die Belastung möglichst tief bleibt, hat die HAFL im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) Alternativen erarbeitet, um das Nutzholz auch ohne PSM vor Wertverlust zu schützen.

Entfernt man beispielsweise die Rinde gefällter Nadelbäume, hält dies in der Borke brütende Käfer davon ab, das geschlagene Holz zu befallen. Statt im Wald kann das Holz auch in ausreichender Entfernung dazu gelagert werden. In mindestens 500 Metern Distanz zum nächsten Nadelwald befindet es sich nicht mehr in Flugweite der Käfer.

Für besonders wertvolle Sortimente empfehlen Fachleute Nasslager: Indem das Holz regelmässig beregnet oder in Wasser gelagert wird, lässt es sich ohne Wertverlust bis zu sechs Jahre aufbewahren. Am besten wäre es, geschlagenes Holz innerhalb von zwei bis drei Wochen aus dem Wald wegzubringen. Derzeit sind aber die einzelnen Schritte in der Holzverarbeitung noch nicht ausreichend aufeinander abgestimmt, sodass es Probleme bei der Logistik gibt. 

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