fenaco-LANDI

Auhafen in Betrieb genommen

Nach zweijähriger Bauphase und Investitionen in der Höhe von rund 40 Millionen Franken hat die fenaco ihre Umschlagplattform und Getreidesammelstelle im Muttenzer Auhafen in Betrieb genommen. Die Anlage ist direkt an die internationalen Handelsplätze angebunden. Zudem kann die Ernte von Baselbieter Bauern kostengünstig übernommen werden.

Die neue Umschlagplattform und Getreidesammelstelle im Auhafen.

(zvg)

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Am 9. Juni 2018 hat die fenaco Genossenschaft die neue Logistik- und Lagerplattform im Basler Auhafen offiziell in Betrieb genommen. Für die Anlage wurden bestehende, ehemalige Sandsilos zu Getreidesilos umgebaut sowie ein neues, über 70 Meter hohes Silo für die Lagerung von Getreide und Ölsaaten errichtet. UFA-Revue hat den Leiter fenaco Getreide, Ölsaaten und Futtermittel, Hansjörg Reiss, zu diesem einzigartigen Projekt befragt.

UFA-Revue:Welchen Nutzen bietet die neue Plattform den Bäuerinnen und Bauern?

Hansjörg Reiss: Unsere Getreidesammelstelle und Umschlagplattform ist mit moderner Technik ausgestattet, welche bei der Reinigung, Trocknung und Homogenisierung der Ware eine einwandfreie Qualität sicherstellen kann und den Kundenwünschen entspricht. Dank der grossen Lagerkapazität bieten wir vor Ort nun genügend Platz für die gesamte Erntemenge in der Region. So müssen wir nicht ständig nach Auslagerungsmöglichkeiten suchen, was den Preisdruck für das Getreide während der Erntezeit verringert. Die Plattform erbringt zudem eine hohe Leistung, was bei der Getreideannahme in der Erntezeit für die Landwirte stark verkürzte Wartezeiten bedeutet.

Wird die fenaco dank der neuen Anlage vermehrt Getreideimportieren?

Reiss: Die fenaco tätigt ausschliesslich Ergänzungsimporte zum Getreideangebot in der Schweiz. Die Importmenge von Getreide hängt vom Bedarf im Inland und der verfügbaren inländischen Ernte ab.

Inwiefern unterstützt die neue Plattform die Nachhaltigkeitsbestrebungen der fenaco?

Reiss: Getreide und Futtermittel sind logistisch betrachtet ein Massengut. Durch die gute Erreichbarkeit des Standortes mit diversen Verkehrsmitteln können die Güter ökologisch vorteilhaft mit Schiff und Ganzzügen angeliefert werden. Durch das leistungsfähige Bahnverladeterminal ist der weitere Transport zu den Verarbeitern, also unseren Kunden, in Waggongruppen optimal organisiert. Aus ökologischer Sicht ist dieses Vorgehen nachhaltig. Zudem können wir damit einen Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstosses leisten.

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