Tipps zur Pflege und Wartung von Anhängerkupplungen

Eine Anhängerkupplung kann ein (Auto-)Leben lang halten. Doch durch mechanische Einwirkungen, Umwelteinflüsse, Verschmutzung und Rost können die eigentlich robusten Stahlteile doch unerwartet früh das Zeitliche segnen. Damit es dazu nicht kommt hat Rameder, Europas grösster Anbieter von PKW-Transportlösungen, einige Pflege- und Wartungstipps für die praktischen Haken auf Lager. 

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Für eine lange Lebensdauer der Anhängerkupplung ist zunächst die richtige Pflege entscheidend. Diese gestaltet sich bei starren und schwenkbaren Ausführungen unkompliziert – es genügt in regelmässigen Abständen etwas Fett. Abnehmbare Modelle sind etwas anspruchsvoller. Kugelstange und Aufnahmerohr sollten stets sauber sein, das Schloss nur mit Graphit geschmiert werden. Hilfreich ist es zudem, Lagerstellen, Gleitflächen und Kugeln mit harzfreiem Fett oder Öl zu behandeln, dies dient auch als Rostschutz. Säubert man das Fahrzeug mit einem Hochdruckreiniger, muss die Kugelstange abgenommen und der Verschlussstopfen eingesetzt werden. Besser hält dieser, wenn vorher das Aufnahmerohr gefettet wird. Generell darf die Kugelstange, gleich welcher Variante, niemals «dampfgestrahlt» werden . 

Neben diesen grundsätzlichen Pflegetipps kann jeder Autofahrer selbst immer wieder eine kleine Sichtprüfung durchführen: Starke Korrosion oder sonstige erkennbare Beschädigungen können schon ein erster Hinweis darauf sein, dass der Haken nicht mehr strassentauglich ist. Besondere Aufmerksamkeit sollte man der Anhängerkupplung schenken, wenn sie mit Salz in Berührung kommt. Dies passiert im Winter, wenn die Strassen gestreut sind oder aber am Meer, wenn der Kugelkopf beim zu Wasser lassen eines Bootes in die See getaucht wird. Das Mineral greift selbst die beste Stahlqualität an. Hier helfen nur turnusmässige Kontrollen, wobei bei abnehmbaren Versionen die Kugelstange zu entfernen und gesondert zu inspizieren ist.

Das wichtigste und eindeutigste Kriterium, ob ein Haken noch einsatztauglich ist, kann nur mit einem Messschieber überprüft werden. Denn Anhängerkupplungen – egal ob sie nun in fester, abnehmbarer oder schwenkbarer Ausführung vorliegen – weisen einen genormten Kugelkopfdurchmesser von 50 mm auf. Vorsicht! Dieses Mass sollte nicht um mehr als 1 mm unterschritten werden, denn ab dann besteht erhöhte Unfallgefahr: Der Anhänger könnte sich vom Fahrzeug lösen. Daher ist eine regelmässige Überprüfung – wenn nötig durch einen Fachmann – unerlässlich, um schwere Unfälle zu vermeiden.

Je nach Nutzungsart ist der Kugelkopf zudem anders zu präparieren. Im Anhängerbetrieb muss dieser gefettet werden, ausser es handelt sich um ein Anhängermodell mit Spurstabilisierungskupplung. Dann muss das Fett vorher entfernt werden, gleiches gilt bei Fahrradträgern. Bei Nichtbenutzung des Kugelkopfes – Schutzkappe nicht vergessen! Noch ein Blick auf die Steckdose – wenn dort alles sauber ist, kann es losgehen mit der nächsten Fahrt. Und dank Wartung und Pflege wird es auch nicht die letzte mit Haken sein!

Quelle: Rameder 

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