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fenaco-LANDI

Agrarkompetenz in Lyssach

Das fenaco Agrarzentrum in Lyssach (BE) wurde eröffnet. Spezialistinnen und Spezialisten von Agroline, Anicom, fenaco, LANDI, Landor, UFA und UFA-Samen sowie Semag arbeiten hier auf rund 33 000 Quadratmetern interdisziplinär zusammen.

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Am 27. Oktober 2023 wurde das neue Agrarzentrum Lyssach offiziell eröffnet. Es bringt Spezialistinnen und Spezialisten von Agroline, Anicom, fenaco, LANDI, Landor, UFA und UFA-Samen an einem Ort zusammen. Damit wird der Standort Lyssach zum neuen Agrar-Kompetenzzentrum der fenaco-LANDI Gruppe in der Region Mittelland. Mit Semag ist zudem ein Drittunternehmen auf dem Areal präsent, mit dem die fenaco Genossenschaft eng zusammenarbeitet. Semag ist spezialisiert auf die Vermehrung von Saatgetreide und Pflanzkartoffeln. «Durch den Zusammenzug von Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen haben wir enorm viel Agrarkompetenz an einem Ort vereint», freut sich Jürg Jost, Leiter von UFA-Samen und Projektverantwortlicher. Rafael Meyer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der LANDI Koppigen-Wynigen, fügt hinzu: «Das verkürzt die Wege und hilft uns, unseren Kundinnen und Kunden eine umfassende Beratung aus einer Hand anzubieten.»

Grösstes Saatgutlager der Schweiz

Der Spatenstich für das Agrarzentrum Lyssach erfolgte im April 2021. 150 Arbeitsplätze sind hier auf einer Nutzfläche von rund 33 000 Quadratmetern angesiedelt, etwa 120 mehr als zuvor. Der Bezug erfolgte schrittweise ab Frühling 2023. Seit Sommer 2023 ist der Standort in vollem Betrieb. Das Kernstück bildet das grösste Saatgutlager der Schweiz auf über 6000 Quadratmetern und ein Pflanzenschutzlager auf 1300 Quadratmetern mit einer dazugehörigen leistungsstarken Logistikplattform. Mit ThermoSem befindet sich auf dem Gelände zudem die schweizweit einzige Anlage für die ökologische Dampfbehandlung von Getreidesaatgut gegen samenbürtige Krankheiten. Die bestehende Saatgetreide-Annahmestelle für Saatzüchterinnen und Saatzüchter auf dem Areal wurde erneuert. Zudem ist der Hauptsitz der LANDI Koppigen-Wynigen neu in Lyssach angesiedelt. Dazu gehören ein moderner LANDI Laden, eine Agrola Tankstelle mit Schnellladestation für Elektrofahrzeuge, ein TopShop und ein Auto-Waschcenter. Das Gelände ist neu mit einer Buslinie erschlossen.

Nachhaltige Bauweise und ausgeklügeltes Energiemanagement

Für den Bau der neuen Gebäude am Standort Lyssach wurden insgesamt 2700 Kubikmeter Schweizer Holz verbaut. Auf Dächern und an Fassaden sind zudem auf 3000 Quadratmetern insgesamt 1631 Photovoltaik-Module angebracht. Die Leistung der Anlage von Agrola entspricht mit über 500 000 kWh dem Jahresverbrauch von rund 100 Einfamilienhäusern. Damit können etwa 10 Prozent des hohen Energiebedarfs am Standort gedeckt werden.
Die Arbeitsplätze am Standort werden durch ein ausgeklügeltes System unter Nutzung des Grundwassers gekühlt und beheizt. «Das Konzept ist sehr innovativ. Das Grundwasser zirkuliert dabei in einem separaten Kreislauf und wird nicht beeinträchtigt», betont Marcel Burkart, Leiter Areale und Technik Mittelland bei der fenaco. «Mittels eines Wärmetauschers und eigens angefertigten Konvektoren verteilen wir kühle oder warme Luft in den Büros und schaffen so ein äusserst angenehmes Raumklima. Den Härtetest im Rekordsommer 2023 haben wir bestanden.» Mit einem Messsystem wird auf dem gesamten Areal der Stromverbrauch sowie die Heiz- und Kühlenergie gemessen und verursachergerecht zugeordnet. «So können wir künftig gezielt energiesparende Massnahmen treffen», erklärt  Burkart. 

 

Eröffnungstag mit vielen Höhepunkten

Hunderte geladene Gäste waren für den offiziellen Eröffnungstag am 27. Oktober dabei, darunter Vertreterinnen und Vertreter der fenaco Tochterunternehmen, von Partnern, von Zulieferern und der regionalen Politik. Grussworte hielten Pierre-André Geiser, Verwaltungsratspräsident der fenaco; Martin Keller, Vorsitzender der Geschäftsleitung der fenaco; Evi Allemann, Regierungsrätin des Kantons Bern; Andreas Eggimann, Gemeindepräsident von Lyssach; Lisbeth Strüby, Verwaltungsrätin des Bauunternehmens Strüby AG. Am Nachmittag konnten die Gäste an verschiedenen Führungen hinter die Kulissen des Standorts blicken.

Quelle: fenaco

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