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Anicom-Chauffeure auf Platz eins

Zur Sicherstellung der Qualität von Tiertransporten führt der Schweizer Tierschutz (STS), im Auftrag der Detailhändler und Labelgeber, jährlich rund 250 Tiertransportkontrollen durch. Aus den Kontrollergebnissen erstellt der STS Ende Jahr ein Rating, welches Anicom als bester Transporteur 2017 anführt.

Anicom setzt auf gut ausgebildete Chauffeure, die Erfahrung im Umgang mit Tieren haben.

Anicom setzt auf gut ausgebildete Chauffeure, die Erfahrung im Umgang mit Tieren haben. 

(Bild: Anicom)

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Aktualisiert am

Tiertransport-Rating Schweizer Tierschutz

Tiertransport ist ein sensibles Thema, bei welchem ein schonender Umgang mit den Tieren sowie ein reibungsloser Ablauf sehr wichtig ist. Zur Einhaltung und Überprüfung der gesetzlichen Vorgaben führt der Schweizer Tierschutz (STS) Kontrollen durch. Er unterteilt die Prüfungen in Begleit- und Annahmekontrollen. Im Unterschied zu den Annahmekontrollen, die lediglich am Abladeort stattfinden, beaufsichtigt der STS-Kontrolleur bei den begleiteten Kontrollen die gesamte Route. Für die Transportfirma und ihre Chauffeure finden beide Kontrolltypen unangekündigt statt.

Was wird kontrolliert

Die Kontrollen finden anhand von Checklisten des STS statt, die sich auf gesetzliche Vorgaben stützen und teilweise darüber hinausgehen. Beurteilt wird der Umgang mit den Tieren, das Einhalten der Besatzdichten, die Ausgestaltung der Verladeeinrichtungen und des Transportabteils, die Vollständigkeit der Dokumente, sowie das Einhalten der Transportzeiten. Bei den Begleitkontrollen beurteilt der STS zudem die Fahrweise des Chauffeurs.

Strafpunkte bei Mängeln

Mängel haben Strafpunkte zur Folge. Ist beispielsweise ein Begleitdokument nicht komplett ausgefüllt, wird dies als leichter Verstoss, also mit einem Strafpunkt bewertet. Ein überladener Transporter oder ein unsanfter Umgang mit den Tieren hingegen wird als schwerer oder sehr schwerer Verstoss beurteilt und mit 5 bis 15 Punkten bestraft. Je mehr Punkte vergeben werden, desto schlechter schneidet der Transporteur ab. Kontrollresultate können für die Transportfirma Sanktionen mit finanziellen Auswirkungen im vierstelligen Bereich zur Folge haben. Die häufigsten Vergehen sind gemäss Angaben des STS Überbelegungen, unsachgemässes Treiben der Tiere oder ungeeignete Treibwege. Während der Kontrolle erhält der Chauffeur kein Feedback zu den Resultaten, diese werden erst nach Verarbeitung der Kontrolle mitgeteilt. Ende Jahr erstellt der STS jeweils ein Rating, in dem er die Strafpunkte pro Transportfirma zusammenstellt. Mit durchschnittlich drei Strafpunkten schnitt Anicom im vergangenen Jahr als bester Transporteur ab und liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt von mehr als sechs Strafpunkten. Dieses positive Ergebnis ist der professionellen Arbeit der Chauffeure zu verdanken.

Gute Ausbildung und Erfahrung im Umgang mit Tieren

Die Anicom stellt hohe Anforderungen an ihre Fahrer, da die Qualität der Transporte abhängig vom Chauffeur und seiner Arbeit ist. Bezug zur Landwirtschaft und Erfahrung im Umgang mit Tieren sind Kriterien, die für eine Anstellung zwingend sind. Neue Mitarbeiter werden sorgfältig eingearbeitet, dabei ist vor allem die Begleitung langjähriger Chauffeure ein wichtiges Element. Alle Chauffeure besuchen regelmässig Weiterbildungen. Zudem finden zwei Mal jährlich interne Sitzungen statt, an denen aktuelle Themen besprochen werden und sich die Berufskollegen austauschen können.

«Die Anicom ist stolz auf das sehr gute Ergebnis und wird weiterhin bewusst in die Ausbildung der Chauffeure investieren, um so den hohen Standard im sensiblen Thema Tiertransport halten zu können», sagt Christian Probst, Leiter Logistik und Mitglied der Geschäftsleitung bei Anicom. «Wir sind überzeugt, mit dem höchsten Tiertransportstandard der Welt ein wichtiges Hervorhebungsmerkmal und somit ein Verkaufsargument für Schweizer Fleisch beizusteuern.» 

AutorStefan Schwab, Vorsitzender der Geschäftsleitung, LeiterBeschaffung, Anicom AG, 3052 Zollikofen

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