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Landtechnik

Ein robuster und wendiger Scorpion

Der im Rahmen der strategischen Partnerschaft zwischen Claas und Liebherr entwickelte Scorpion 635 zählt zur Kategorie der kompakten Teleskoplader mit mittlerer Kapazität. Er erfüllt die Anforderungen von Fabien Hunziker, der das Fahrzeug auf seinem Mischbetrieb für Ackerbau und Milchwirtschaft vorstellt.

Der Teleskoplader 635 hat ein leistungsstarkes Hydrauliksystem.

Der Teleskoplader 635 hat ein leistungsstarkes Hydrauliksystem.

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Aktualisiert am

Redaktor, UFA-Revue

Für den Betrieb von Fabien Hunziker spielt die Mechanisierung im Arbeitsalltag eine zentrale Rolle. Seit über einem Jahr setzt er den Teleskoplader Claas Scorpion 635 zur Fütterung seiner Milchviehherde sowie für sämtliche Arbeiten auf dem Hof ein. «Der Teleskoplader leistet pro Jahr zwischen 500 und 600 Betriebsstunden, ungefähr so viele wie die betriebseigenen Traktoren», erklärt Hunziker.

Vielseitiges Fahrzeug

Mit einer Hubkraft von 3,5 t und einem Teleskoparm mit einer Hubhöhe von 6,13 m ist der Scorpion genau auf die Anforderungen eines Landwirtschaftsbetriebs zugeschnitten. Seine kompakte Bauweise ermöglicht auch Einsätze in Stallgebäuden und auf engstem Raum. Er ist mit einem Liebherr-Vierzylindermotor mit 143 PS und einem hydrostatischen Varipower-Antrieb ausgestattet. Auf der Strasse erreicht der Scorpion 40 km / h. Der Landwirt führt aus, dass er alle Zusatzfunktionen ausschöpft.

Entwickelt für die Praxis

Der Scorpion 635 wurde speziell für Ladearbeiten. «Der Teleskoplader ist kein Fahrzeug, das zum Ziehen von Anhängern gedacht ist. Zudem hat er keinen Bremsanschluss für einen Anhängerbetrieb», betont der Landwirt. Die ganze Konstruktion ist auf Stabilität, Bewegungspräzision und eine hohe Hubleistung ausgelegt. Der Landwirt bestätigt, dass der hydrostatische Antrieb und die gute Gewichtsverteilung für eine gleichmässige Traktion sorgen. «Der Scorpion zeichnet sich gerade beim Einbringen von Mais ins Fahrsilo durch eine ausgezeichnete Bodenhaftung aus», betont Hunziker. Zudem hat der Hersteller diese Maschinengeneration mit einem vierten Lenkmodus, dem sogenannten «manuellen Hundegang», ausgestattet. Im Gegensatz zum klassischen Hundegang ermöglicht diese Funktion bei den «Claas Scorpion»-Teleskopladern das Blockieren der Hinterräder in einem gewünschten Winkel, während die Vorderachse weiterhin lenkbar ist. «Diese Funktion erweist sich als besonders nützlich beim Verdichten der Siloränder oder beim Fahren entlang von Gebäuden», hält der Landwirt fest.

Wartungsfreundlich mit funktionaler Kabine

Die einfache Wartung gehört für den Betriebsleiter zu den Pluspunkten. «Die Schmierung erfolgt zentral und über nur wenige separate Schmierstellen», unterstreicht Hunziker. Ein weiterer Vorteil ist das Kühlsystem Dynamic Cooling, mit dem sich die Lüfterdrehzahl automatisch dem benötigten Kühlbedarf des Motors anpasst. Die Frischluft wird an der Frontseite angesaugt, strömt entlang des Motors und wird hinten auf der Oberseite wieder ausgestossen, ohne Staub vom Boden aufzuwirbeln. Der Reversierlüfter läuft automatisch gemäss festgelegten Intervallen und kann auch manuell betätigt werden bei Arbeiten unter sehr staubigen Bedingungen. Die Kabine der Scorpion-Serie wurde vollständig neu konzipiert und bietet eine 360-Grad-Rundumsicht, einschliesslich einer guten Sicht über den Teleskoparm auf der rechten Fahrzeugseite. «Die Bedienelemente sind übersichtlich angeordnet und sämtliche Funktionen lassen sich bequem mit dem Joystick steuern», ergänzt Hunziker, sichtlich zufrieden mit seinem neuen Teleskoplader.

«Ich nutze alle Funktionen, die der Scorpion zu bieten hat»

Fabien Hunziker, Landwirt

Aus der Praxis

«Ein einfaches, gut durchdachtes Fahrzeug.»

Der Landwirtschaftsbetrieb Hunziker & Co liegt auf 800 m ü. M. in Les Monts-de-Pully (VD). Nach seiner Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker hat Fabien Hunziker die landwirtschaftliche Lehre absolviert. Zusammen mit seiner Partnerin Marion Gavin, die sich um das Administrative des Betriebs kümmert, hat er zwei kleine Kinder. Fabien Hunziker beschäftigt zwei qualifizierte Vollzeitmitarbeiter und bei hohem Arbeitsaufkommen auch Aushilfskräfte. Der Betrieb umfasst 160 ha LN, davon sind rund 80 ha Weideland und 80 ha Ackerland mit Gerste, Triticale, Sonnenblumen, Futter- und Brotweizen, Raps, Zuckerrüben, weissen Lupinen und Silomais. Auf einer Alp im Waadtländer Jura wird das Jungvieh gesömmert.

2009 gründete Fabien Hunziker mit seinem Vater eine Betriebsgemeinschaft und zwei Jahre später errichteten sie rund hundert Meter vom alten Betrieb entfernt ein neues Stallgebäude. 2021 wurde der Melkstand durch einen ersten Lely-Melkroboter ersetzt, kurze Zeit später folgte ein zweiter Roboter. Gegenwärtig übernimmt die Mooh Genossenschaft die Milch der rund hundert Kühe des Betriebs. Um die Arbeitsabläufe zu vereinfachen und das gesamte Vieh unter einem Dach unterzubringen, möchte Fabien Hunziker demnächst das Hauptstallgebäude erweitern.

Gegen Ende 2024 bot sich Fabien Hunziker die Gelegenheit, verschiedene Teleskoplader zu testen, um seine alte Maschine zu ersetzen. Die Wahl fiel auf den Claas Scorpion 635, der ihn aufgrund seiner robusten Bauweise, der einfachen Wartung und der Zuverlässigkeit des Herstellers überzeugte. «Beim von Liebherr gebauten Modell sind die Ausstattungsdetails wirklich gut durchdacht, wie zum Beispiel die optimal integrierten und geschützten Hydraulikschläuche im Teleskoparm», erklärt Fabien Hunziker beim Besuch der UFA-Revue auf seinem Betrieb. Der Landwirt besitzt bereits mehrere Traktoren der Marke Claas und ist mit seiner Wahl des Teleskopladers sehr zufrieden. Die Maschine steht täglich im Einsatz – sei es zum Befüllen des Futtermischwagens oder für den Materialtransport zwischen den Gebäuden.

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