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Landtechnik

Kompromisslos in allen Geländen

In der Berglandwirtschaft birgt die Bewirtschaftung von Grasland gewisse Risiken. Ein Landwirt im Berner Oberland hat jetzt die für ihn passende Maschine gefunden. Er präsentiert seinen neuen Reform Metrac H75 unter Praxis bedingungen in extrem steilem Gelände.

Die Stärken des Metrac sind Hangtauglichkeit, Sicherheit und Fahrkomfort.

Die Stärken des Metrac sind Hangtauglichkeit, Sicherheit und Fahrkomfort.

(Jean-Pierre Burri)

Publiziert am

Redaktor, UFA-Revue

Auf seinem Milchviehbetrieb in der Bergzone setzt Walter Büschlen seit einem Jahr den neuen Zweiachsmäher Reform Metrac H75 ein. Für die Futterernte auf seinen Naturwiesen arbeitete er stets mit Zweiachsmähern, aber das H75-Modell ist nun genau das Gerät, auf das er schon immer gewartet hat. «Dieser Metrac entspricht in der Tat meinen Vorstellungen, insbesondere was die Sicherheit in Hanglagen und die einfache und praktische Bedienung betrifft», erklärt Walter Büschlen am Steuer des Geräteträgers. Bei diesem neuen Modell legte der Hersteller den Fokus verstärkt auf Leistung, Sicherheit und Bedienerfreundlichkeit.

Leistung und Wartung

Der Perkins-Motor mit 2,8 Liter Hubraum entwickelt 75 PS mit einem maximalen Drehmoment bei einer Drehzahl von 1600 U / min. Er erfüllt die Euro-5-Abgasnorm und verfügt ab Werk über einen automatischen Umkehrlüfter. Dieser verhindert Staubansammlungen und sorgt für eine stets optimale Kühlung. Die Motorhaube und die seitlichen Schutzgitter sind einfach zu öffnen und bieten direkten Zugriff zu Motor, Kühlsystem, Elektronik und Ansaugvorrichtung. «Der Motor ist leistungsstark und die Maschine hat eine sehr gute Bodenhaftung», bestätigt Walter Büschlen. Der Metrac ist auch mit einem längeren Radstand erhältlich, und die Pro-Version verfügt unter anderem über eine Klimaautomatik, einen grossen Touchscreen und zusätzliche Einstellmöglichkeiten und Optionen.

Hubwerk und Antrieb

Das hydraulische Fronthubwerk mit einer ab Werk montierten Geräteentlastung sowie das Heckhubwerk leisten eine Hubkraft von je 1500 kg. Der hydrostatische Antrieb verfügt über zwei Geschwindigkeitsbereiche: 0 bis 15 km / h und 0 bis 40 km / h im Strassenmodus. Der Eco-Modus für weniger intensive Arbeiten sowie das Hydrauliksystem, das den Ölfluss nach Bedarf steuern kann, machen den Geräteträger besonders wirtschaftlich. «Im Feld blockiert die Auto-Hold-Funktion den Metrac, der dann an Ort und Stelle bleibt», führt Büschlen aus, der diese Sicherheitsvorkehrung begrüsst. Die fünf Lenkmodi des Metrac H75 – Front-, Heck-, Allrad-, Hundegang und bedingte Allradlenkung – werden per Tastendruck und während des Fahrens gewählt.

Kabine und Komfort

Die geräumige Kabine bietet einen zweckmässigen Arbeitsplatz. Die Bedienung ist komfortabel, unter anderem auch dank des zentralen Informationsdisplays und eines ergonomischen Fahrersitzes mit integrierter Armlehne, die alle Bedienelemente beinhaltet. Die Kabine ist von den anderen Fahrzeugteilen völlig abgekoppelt, insbesondere vom Motor, wodurch sich Vibrationen und Geräuschpegel reduzieren. Der Metrac H75 ist mit einem Multifunktions-Joystick und einem R-Com-Controller auf der Armlehne ausgestattet. Walter Büschlen hat das für ihn perfekt passende Fahrzeug gefunden, das ihm die notwendige Sicherheit bietet und den Boden schont. 

«Der Metrac hinterlässt kaum Spuren im Boden»

Achseten liegt im Engstligental zwischen Frutigen und Adelboden im Berner Oberland. Walter Büschlen bewirtschaftet, unterstützt von seiner Frau Marianne, einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb ausserhalb des Dorfes. Die Tochter Seline wohnt auf dem Hof und hilft viel mit. Bei Arbeitsspitzen wie beim Heu-Einbringen ist auch der Sohn Dario zur Stelle. Auf dem Hof der Familie Büschlen auf 1200 m ü. M. in der Bergzone III wohnt auch die Mutter des Betriebsleiters.

Der Betrieb umfasst ausschliesslich 17,5 Hektaren Naturwiesen und ökologische Ausgleichsflächen. «Auf dieser Höhenstufe sind die Wiesen äusserst artenreich», erklärt der Landwirt. Im Sommer wird das Vieh gesömmert und die Milch der 17 Swissfleckvieh-Kühen zu Berner Alpkäse und Mutschli verarbeitet. Auf dem Hauptbetrieb erhält das Vieh Heu mit Gras- und Maissilage, ergänzt mit Kraftfutter. Die Milch, etwa 100 000 kg, wird von der Aaremilch übernommen.

«Der neue Metrac, den ich seit letztem Sommer einsetze, kann nicht mit den Vorgängermodellen verglichen werden», berichtet Büschlen während eines Besuchs der UFA-Revue auf seinem Betrieb. Seine Wahl fiel auf den Metrac H75 von Reform wegen dessen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit im Gelände, wo das Fahrzeug kaum Spuren hinterlässt. «Mich überzeugen auch die grosszügigen Platzverhältnisse in der gut schallgedämmten Kabine und der geringe Spritverbrauch. Die Klimaanlage funktioniert fast zu gut, ein Fenster, das man öffnen könnte, wäre perfekt», ergänzt Büschlen. Im steilsten Hang werden die Fahrzeuge sowohl bergauf als auch bergab mit einer Forstseilwinde gesichert. Der Metrac, der das Heu in Schwaden anlegt, und der Transporter, der das Heu einsammelt, werden durch das Kabel gehalten, das Büschlen mithilfe einer Fernbedienung steuert. Gleichzeitig lenkt er auch das Fahrzeug. Doch dieser Steilhang bildet die Ausnahme, auf den übrigen Flächen kann mit dem Zweiachsmäher auch ohne Forstseilwinde sicher gearbeitet werden.

Neben den technischen Qualitäten und der Ausstattung des Metrac H75 schätzt Walter Büschlen auch die fachkundige Beratung durch den Gebietsverkaufsleiter der Reform-Maschinen.

Info

In loser Folge publiziert die UFA-Revue unter dem Titel «Praxistest» Berichte über landwirtschaftliche Maschinen. Die Interviewpartner, respektive Eigentümer dieser Maschinen, werden jeweils in Zusammenarbeit mit den Herstellern oder Importeuren ausgesucht. 

www.agromont.ch

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