Agronomischer Ansatz
Bei der Entwicklung der Sola GS Sämaschine stand das präzise Einbringen des Saatguts in eine bestehende Vegetationsdecke ohne Bodenbearbeitung im Vordergrund. Ihre gezackten 16-Zoll-Einscheibenöffner schneiden Gras, Ernterückstände oder Wurzeln effizient durch, um eine schmale Furche für das Saatgut zu formen. Jede Reihe verfügt über ein eigenes Elastomer, das Unebenheiten des Geländes abfedert und es der Scheibe ermöglicht, sich individuell an das Gelände anzupassen. Dank dieser Bauweise ist eine gleichmässige Aussaattiefe selbst auf Dauerwiesen oder unebenen Parzellen gewährleistet.
Vielseitigkeit und Präzision zur Aussaat
Die Sola GS Sämaschine ist mit Druckbehältern mit einem Fassungsvermögen von 300 oder 2000 l erhältlich und mit einem pneumatischen Dosiersystem mit dem elektrischen Dosierer Elektra ausgestattet. Mit diesem Gerät lassen sich Saatgutmengen von 2 bis 400 kg / ha ausbringen. Es eignet sich für Saatgut unterschiedlicher Korngrösse und kann mit einem geteilten Saatgutbehälter oder einem Doppeldosiersystem versehen werden, um zwei Aussaatprodukte gleichzeitig abzulegen. Dank der Isobus-Integration sind zudem eine variable Ausbringmenge sowie der Einsatz von Applikationskarten möglich. Eine Prismenwalze sorgt für einen guten Bodenschluss. Ein optionale Gewichtsverlagerung ermöglicht die Auflastung der Maschine um bis zu 650 kg und sorgt so auch unter anspruchsvollen Bedingungen für eine konstante Arbeitstiefe.
Eigenschaften der Sämaschine Sola GS
- Hersteller / Modell: Sola GS 300
- Anzahl und Typ der Scheiben: 24 oder 32 gezackte 16-Zoll-Scheiben
- Arbeitsbreite / Scheibenabstand: 3 m / 12,5 cm oder 9,4 cm
- Behältervolumen: 300 l ou 2000 l
- Erforderliche Traktorleistung: Min. 140 PS
- Leergewicht der Maschine: 2195 kg bis 2635 kg (je nach Behälter)







