Absatz von 2.- und 3.-Klass-Ware im Direktverkauf fördern

Der Schweizer Bauernverband bietet den Bauernfamilien kostenloses Kommunikationsmaterial an, um 2.- und 3.-Klass-Ware im Direktverkauf zu kennzeichnen. Das ist eine seiner Massnahmen im Rahmen der Kampagne von «Save Food, Fight Waste.» gegen Lebensmittelverschwendung. Sie soll die Akzeptanz für die natürlichen Unterschiede bei Naturprodukten sowie die Wertschätzung für Lebensmittel generell fördern.

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Auf Stufe Landwirtschaft führen nicht zuletzt die extrem strengen Qualitätskriterien im Handel und der Verarbeitung zu Food Waste. Sie lassen sich aber nur schwer anpassen, wenn Abnehmer und Konsumenten nicht bereit sind, weniger normierte und nicht ganz perfekte Naturprodukte zu kaufen. Die Aktivitäten des Schweizer Bauernverbands (SBV) im Rahmen der nationalen Kampagne von «Save Food, Fight Waste.» setzen hier an.
Alle interessierten Betriebe mit Direktvermarktung können ab sofort kostenloses Material wie «Save Food, Fight Waste.»-Kleber in zwei Grössen und Infoflyer bestellen. Das Bestellformular steht online zur Verfügung. Bereits registrierte Direktvermarkter bekommen eine entsprechende Aufforderung direkt zugestellt und können ihre Teilnahme auf vomhof.ch auch entsprechend deklarieren.
Mit den Klebern zeichnen die Mitwirkenden in der nächsten Saison 2.- und 3.-Klass-Ware aus und klären ihre Kunden mithilfe der Flyer darüber auf, dass der Kauf ein Beitrag gegen Food Waste ist. Bestellungen werden bis Mitte März entgegengenommen. Die Lieferung erfolgt dann Anfang April.

Auf der Webseite www.verantwortungsvolle-landwirtschaft.ch findet die Bevölkerung zudem generelle Informationen zum Thema Food Waste und acht konkrete Tipps einer Bäuerin. Auf der Webseite des SBV steht betroffenen Bauernfamilien beim Thema Food Waste eine Liste von möglichen Abnehmern zur Verfügung, wenn ihre Handelspartner grössere Posten wegen Qualitätsmängeln zurückweisen. Dank den Aktivitäten im Rahmen von «Save Food, Fight Waste.» soll die Bevölkerung Lebensmittel generell stärker wertschätzen und auch erkennen, dass Naturprodukte in ihrem Aussehen Schwankungen unterliegen.

Quelle: SBV

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