Ceora schwingt die Klingen

Der satellitengesteuerte Grossflächenmäher Ceora von Husqvarna sorgt dafür, dass der Rasen, auf dem die Sägemehlringe des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes ESAF in Pratteln zu liegen kommen, in Bestform ist. Dank täglichem Mähen ist nach der Ansaat im März aus einem ehemaligen Hirsefeld ein sattgrüner Rasen mit dichter Grasnarbe entstanden.  

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Ende August werden am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest ESAF in Pratteln alle Augen auf die besten Schwinger der Schweiz gerichtet sein. Der Rasen, der die sieben Sägemehlringe umgibt, spielt dabei eine Nebenrolle. Und doch: Seine Qualität muss hohen Anforderungen entsprechen, denn während drei Tagen muss er einiges an Belastung aushalten können. Ceora, der Grossflächenmäher von Husqvarna, stellt sich der Herausforderung, den Rasen bis dahin so zu schneiden, dass er sich robust und von seiner grünsten Seite präsentiert.

Für Ceora, normalerweise zuhause auf Sportplätzen, in Parkanlagen oder auf Firmenarealen, ist es eine Spezialmission. Zwischen Industrie, Autobahnzubringer und Zuglinie geht der Mäher in Pratteln ungerührt seiner Arbeit nach. Im Hintergrund ist die typische Baselbieter Landschaft mit sanften Hügeln, Obstbäumen und mosaikartigen Wiesen- und Waldstücken zu sehen. Da passt es ganz gut, dass der Ortsname Pratteln auf das galloromanische pradella zurückgeht, was soviel heisst wie «kleine Wiese».

Begonnen hat die Geschichte des Baselbieter Schwingrasens bereits vergangenen März, lange bevor die Zuschauertribüne aufgebaut wurde. Aus dem einstigen Getreideacker ist eine ebenmässige Rasenfläche entstanden, die aus einer robusten Gräsermischung besteht. «Es zeigt sich, wie breit Ceora einsetzbar ist. Das System ist auch für spezielle, nichtalltägliche Flächen wie einen Schwingrasen flexibel adaptierbar» so Michael Mendler, Anwendungsberater und Verantwortlicher für die Installation von Pro Robotics bei Husqvarna Schweiz.

Mähfläche virtuell begrenzen

Als besondere Herausforderung bezeichnet er die vielen Flächen, die es vom Mähen auszunehmen galt. Da sind die Brunnen, an denen die Schwinger ihre Köpfe kühlen, dazu zahlreiche Schächte von Wasser- und Stromzuleitungen, grosse Blumenbeete sowie die Steinstossanlage. Mit dem Smartphone hat Michael Mendler die virtuellen Grenzen dieser Bereiche bei der Installation definiert. Für die Referenzstation, die den Kontakt zwischen den Satelliten und dem Mähroboter über Funk herstellt, hat er auf einem nahegelegenen Industriegebäude einen geeigneten Platz gefunden. Sie sorgt dafür, das Ceora stets zentimetergenau weiss, wo sie sich befindet. Innerhalb von rund zwölf Stunden mäht der Roboter die gesamte sechseckige Fläche von 15000m2. Darin sind rund drei Stunden fürs Aufladen eingerechnet. Er mäht jeweils die ganze Fläche systematisch aus drei unterschiedlichen Richtungen. «Dies ergibt einen besonders stabilen Rasenteppich», weiss Michael Mendler.

Die Pflegenden des Rasens schätzen ganz besonders, dass sie keinen Rasenschnitt abführen müssen. Dank kontinuierlichem Mähen ist dieser so fein, dass er als Mulch liegenbleiben kann. Einzig um das Bewässern und das Düngen der Fläche müssen sie sich kümmern. Michael Mendler schaut bis zum Schwingfest wöchentlich auf dem Areal vorbei, um vor Ort alles zu prüfen. Alle drei bis vier Wochen – je nach Rasenwachstum – wechselt er die Klingen des Mähers und reinigt ihn wenn nötig. Ansonsten mäht Ceora die Fläche autonom und kann vom Husqvarna Hauptquartier aus via Automower Connect App wenn nötig jederzeit justiert werden.

Wenn vom 26. bis zum 28. August die volle Aufmerksamkeit auf die Schwinger gerichtet ist, hält sich Ceora vornehm im Hintergrund und lässt das satte Grün des Rasens, auf dem die Sägemehlringe angeordnet sind, für sich sprechen.

Quelle: Husqvarna

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