Geglückter Auftakt für die Olma

Nach einem Jahr Ausfall heisst es seit heute «Endlich wieder Olma». Am Eröffnungstag und beim Besuch von Bundespräsident Guy Parmelin herrschte gute Stimmung.

Grosses Medieninteresse als Bundespräsident Guy Parmelin das Säuli in Empfang nimmt.

Grosses Medieninteresse als Bundespräsident Guy Parmelin das Säuli in Empfang nimmt.

(Bild: Michael Huwiler)

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Die Olma 2021 mag etwas kleiner ausfallen, aber das Programm spiegle die Fragen, die heute weit über die Landwirtschaft hinaus die Bevölkerung bewegten, betonte Bundespräsident Guy Parmelin in St. Gallen. Der Gastkanton Schaffhausen nimmt mit Motto «Bock auf Zukunft, Erleben und Genuss» die Themen auf, nach denen sich die Bevölkerung während der Pandemie gesehnt hat.

Olma-Direktorin Christine Bolt betonte in ihrer Eröffnungsrede, dass Bundespräsident Guy Parmelin der erste gewesen sei, der sich für die heutige Feier angemeldet habe: Die Anmeldung sei bereits am 3. März eingetroffen und habe das gesamte Team der Olma Messen in ihrer Zuversicht bestärkt, dass die OLMA in diesem Jahr stattfinden könne.

Olma-Chefin Bolt gab sich überzeugt, dass es die Olma brauche und immer brauchen werde. Weil es alternativlos sei, sich im realen Leben zu begegnen. Sie sagte: «Der Wert der Begegnung ist für alle Zeit bewiesen. Und für diese Erfahrung sind wir alle unendlich dankbar.»

Guy Parmelin betonte in seiner Rede, im Umfeld der Abstimmungen zu den beiden Pestizidinitiativen seien Gräben aufgerissen worden. Jetzt gehe es darum, wieder aufeinander zuzugehen. Der Landwirtschaftsminister sagte: «Die Olma bietet hierzu eine ideale Plattform; sie schafft und stärkt die Verbindung zwischen Alt und Jung, zwischen Stadt und Land, innerhalb der Landwirtschaft und zwischen der Landwirtschaft und den Konsumentinnen und Konsumenten. In diesem Jahr sind wieder Begegnungen möglich. Das gilt es zu nutzen!»

Respekt vor dem Olma Säuli

Parmelin bekundete in seiner Rede Respekt vor dem Olma-Ferkel mit folgendem Vergleich: «Auf den Gipfel in Genf mit US-Präsident Biden und den russischen Präsidenten Putin konnte ich mich minutiös vorbereiten. Bei der Begegnung mit dem Säuli ist das schwieriger. Gewisse frühere Bundesratskollegen verfolgt noch heute die Medienberichterstattung, das Säuli habe ihn ihren Armen übermässig geschrien – oder sogar gepinkelt. Andere sind als Säuli-Flüsterer in die Geschichte eingegangen. Sie sehen, ich bin gespannt, wie es gleich mir ergehen wird.»

Quelle: LID

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