Lemken Azurit mit DeltaRow-Verfahren im Vergleich

Mehr Ertrag, mehr Energie, mehr Gasausbeute - das DeltaRow-Saatverfahren der Einzelkornsämaschine Azurit von Lemken hat im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Hochschule Osnabrück seine Vorzüge gegenüber einer herkömmlichen Einzelreihenaussaat 2020 einmal mehr unter Beweis gestellt. 

LEMKEN_Azurit_Versuch_

Publiziert am

Die Effekte waren bei allen Versuchsvarianten nachweisbar, bei der in der Region verbreiteten Saatstärke von acht Körnern pro Quadratmeter jedoch am stärksten. Der Maisertrag lag hier um 4,5 Prozent, die Nettoenergielaktation (NEL) um 8,2 Prozent, die umsetzbare Energie (ME) um 7,9 Prozent und die Gasausbeute um 5,4 Prozent über den vergleichbaren Werten der Einzelreihensaat ohne DeltaRow. Hintergrund der Ertrags- und Qualitätsvorteile von DeltaRow ist, dass die Pflanzen bei diesem Verfahren durch einen Reihenversatz etwa 70 Prozent mehr Standraum zur Verfügung haben als bei herkömmlicher Einzelreihensaat. Dadurch steht den Pflanzen mehr Platz für die Wurzelentwicklung und somit Wasser- und Nährstoffaneignung zur Verfügung. Das wirkt sich auf die Pflanzenentwicklung positiv aus.

Der Versuch war im Frühjahr 2020 in Borken (Nordrhein-Westfalen) angelegt worden. Im Grossparzellenversuch wurde der Einfluss der Faktoren Saatstärke (sieben, acht und neun Körnern pro Quadratmeter) und Saatverfahren auf den Ertrag und die Qualität des Erntegutes untersucht. Bodenbearbeitung, Sorte, Aussaat- und Erntezeitpunkt waren in allen Versuchsvarianten selbstverständlich identisch.

Quelle: Lemken 

Leserangebote

Leserangebote

Bestellen Sie jetzt eines unserer exklusiven Leserangebote.

Hier bestellen

Diese Website verwendet Cookies.

Einige dieser Cookies sind unerlässlich, während andere uns helfen, Ihr Nutzererlebnis zu verbessern, indem sie uns Einblicke in die Nutzung der Website geben.

Ausführlichere Informationen über die von uns verwendeten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.

Einstellungen anpassen