Schweinehaltung in Deutschland soll tierfreundlicher werden

Im dritten Anlauf hat der deutsche Bundesrat einer Änderung der Nutztier-Tierschutzhaltungsverordnung zugestimmt. Unter anderen wird damit der Ausstieg aus der Kastenstandhaltung für Sauen eingeleitet.

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(Bild: UFA AG (Symbolbild))

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Im dritten Anlauf hat der deutsche Bundesrat letzten Freitag die Änderung der Nutztier-Tierschutzhaltungsverordnung beschlossen, wie die Fachzeitschrift Topagrar Online berichtet. Neu dürfen Sauen nur noch maximal 5 statt wie bisher 70 Tage im Kastenstand fixiert werden. In solchen Metall-Kasten werden Muttersauen nach dem Abferkeln fixiert, um zu verhindern, dass sie die frisch geborenen Ferkel erdrücken.

Die Verordnung sichert den Sauen zudem mehr Platz zu: Neu soll den Schweinen in Gruppenhaltung mindestens 5 m² pro Sau zugestanden werden. Das Deckzentrum muss den Sauen künftig einen Fress-, Liege- und Aktivitätsbereich sowie Rückzugsmöglichkeiten bieten. Die Verordnung muss jetzt noch von der EU notifiziert werden.

Quelle: LID

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