Trotz Pandemie genügend Erntehelfer

Schweizer Landwirtschaftsbetriebe konnten trotz der teilweisen Schliessung der Grenzen genügend Erntehelfer rekrutieren - verzeichnen jedoch höhere Produktionskosten.

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Da die Landwirtschaft ein systemrelevanter Sektor ist, konnte sie auch während des Lockdowns weiterhin ausländische Mitarbeitende einstellen, schreibt die Nachrichtenagentur SDA. Zudem hätten sich viele Arbeitslose in der Schweiz über Stellenvermittlungs-Plattformen wie Coople und agrix.ch als Erntehelfer beworben.

Gemäss einer 2014 durchgeführten Studie benötigt die Schweizer Landwirtschaft jedes Jahr rund 20'000 bis 25'000 ausländische Saisonarbeitskräfte. Es sieht aktuell danach aus, als könnte diese Zahl auch im laufenden Jahr erreicht werden. Wegen der Covid-19-bedingten Schliessung der Grenzen, war es jedoch für die Landwirte etwa komplizierter als üblich, die Helfer auf ihren Betrieb zu holen. Die Erntehelfer mussten meist selber an der Grenze abgeholt werden, da der Fahrer nicht in die Schweiz einreisen durfte wie in anderen Jahren. Die höheren Ausgaben für die Personalrekrutierung und eine geringere Ernte durch die Anwendung der BAG-Richtlinien führen zu höheren Produktionskosten, meldet der Dachverband Obstunion Schweiz gemäss SDA.

Quelle: LID

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