Umweltpreis für Bodenkonzept Erdig

Die Albert Koechlin Stiftung zeichnet Erdig Living Soils AG aus Meggen mit dem Umweltpreis 2026 aus. Prämiert wird ein Ansatz, der Bodenverbesserung, regenerative Landwirtschaft und angepasste Technik verbindet.

Alain Huber vor seiner Maschine, mit der drei Arbeitsschritte in einer Überfahrt bei einem Gesamtgewicht von unter 10 t erfolgen.

Alain Huber vor seiner Maschine, mit der drei Arbeitsschritte in einer Überfahrt bei einem Gesamtgewicht von unter 10 t erfolgen.

(Bild: Alain Huber)

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Die Albert Koechlin Stiftung verleiht den Umweltpreis 2026 an Erdig Living Soils AG aus Meggen. Das Unternehmen entwickelt gemeinsam mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern mikrobiell hochwertige Kompostextrakte und setzt auf regenerative Ansätze in der Bewirtschaftung von Landwirtschaftsflächen.

Weniger Überfahrten für den Boden

In ihrer Medienmitteilung würdigt die Stiftung den Einsatz für die Umwelt im Bereich der Bodenverbesserung. Das Unternehmen arbeite mit spezialisierten Maschinen, um bis zu drei ackerbauliche Arbeitsgänge zu kombinieren. Die Vorbereitung des Saatbeets, die Saat und das Ausbringen des Kompostextrakts könnten auf diese Weise in einer Überfahrt erfolgen. Weniger Überfahrten würden dazu beitragen, Bodenverdichtungen zu vermeiden.

Maschinen, Know-how und Dienste stellt Erdig Landwirtschaftsbetrieben im Rahmen von Lohnarbeit zur Verfügung. Der Umweltpreis der Albert Koechlin Stiftung ist mit 40'000 Franken dotiert und wird am 12. Juni 2026 im Kulturhof Hinter Musegg in Luzern übergeben.

sg

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