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Pflanzenbau

Gute Stoppelbehandlung, sauberer Acker

Ein erfolgreicher Ackerbau setzt eine konsequente Feldhygiene voraus. Wurzelunkräuter und Ausfallsamen müssen gezielt bekämpft werden, um Probleme in der Folgekultur zu vermeiden. Die zunehmend eingeschränkte Wirkstoffpalette macht eine Bekämpfung bereits vor der Saat besonders wichtig. Für die wirksame Bekämpfung von Wurzelunkräutern ist ausreichend Blattmasse entscheidend, da nur so genügend Wirkstoff aufgenommen werden kann.

Gute Stoppelbehandlung, sauberer Acker

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Bei der Stoppelbearbeitung sollten Unkrautnester unbedingt ausgespart werden. Werden Wurzeln zerschnitten und Blätter zerstört, führt dies zu verstärktem Wiederaustrieb und mehr Einzelpflanzen in der Parzelle. Der Einsatz von Totalherbiziden ist am erfolgreichsten bei wüchsigem Wetter und ausreichender Bodenfeuchte, damit der Wirkstoff zuverlässig in die Wurzeln transportiert wird. Die Aufwandmenge ist an die jeweiligen Unkrautarten anzupassen; insbesondere Winden erfordern höhere Dosierungen. Moderne Markenformulierungen sind fixfertig und benötigen keine zusätzlichen Zusätze. Sie gewährleisten auch bei hartem Wasser eine zuverlässige Aufnahme und transportieren den Wirkstoff schonend, effizient und ohne Brenneffekt bis in die Wurzelspitzen. Die Kombination eines Totalherbizids mit Wuchsstoffen kann beim Auftreten von Ackerschachtelhalm sinnvoll sein, erfordert jedoch eine entsprechend längere Wartezeit nach der Anwendung.

Expertentipp

Was ist für eine erfolgreiche Bekämpfung zu beachten?

Damit Wurzelunkräuter ausreichend Wirkstoff in der ganzen Pflanze aufnehmen, ist genügend Blattmasse entscheidend. Andernfalls gelangt zu wenig Wirkstoff in die Wurzelspitzen, was zu erneutem Austreiben führt. Trockenheitsgestresste Pflanzen nehmen den Wirkstoff nur eingeschränkt über das Blatt auf. In solchen Fällen sollte mit der Behandlung zugewartet werden.

Wann ist der richtige Behandlungszeitpunkt?

Quecken sollten 3 – 4 Blätter pro Trieb gebildet haben, Blacken eine gut entwickelte Blattmasse mit 6 – 8 Blättern. Winden lassen sich am besten in der Blüte bekämpfen, Disteln sollten mindestens 30 cm hoch sein.

Was sind die Vorteile von Roundup PowerMax?

Roundup PowerMax zeichnet sich durch eine kurze Wartezeit bis zur nächsten Bearbeitung aus: 6 Stunden bei einjährigen Unkräutern, 4 Tage bei mehrjährigen Unkräutern und Ungräsern. Die fertige Formulierung mit Wasserenthärter und Netzmittel fördert die Wirkung und eine effiziente Aufnahme. Zudem schäumt das Produkt nicht im Spritzentank.

Was ist im Nachbau zu beachten? 

Wurde ausschliesslich Roundup PowerMax eingesetzt, ist ein Nachbau aller Kulturen bereits 6 Stunden nach der Applikation möglich. Beim Einsatz von Wuchsstoffen sind hingegen längere Wartefristen zu beachten. Besonders empfindlich reagieren Klee-Grasmischungen, Gründüngungen sowie Raps – hier empfiehlt sich der Soloeinsatz von Roundup PowerMax. Für einen sauberen Abschluss am Parzellenrand eignet sich Anti-Drift Gondor (0,5 l / ha). Es bindet den Spritznebel und führt ihn dem Düsenstrahl zu, wodurch Abdrift reduziert und unschöne gelbe Randstreifen vermieden werden.

Cyrill Rennhard, Product Manager bei Stähler Suisse SA

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