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Betriebsführung

Dank Kohle im Boden weniger Franken für Diesel und Dünger

Wenn Dünger- und Treibstoffpreise steigen, gewinnen die Grundlagen des Bio-Landbaus für die gesamte Landwirtschaft an Bedeutung. So steht beispielsweise die Menge des gebundenen Kohlenstoffs im Boden in direktem Zusammenhang mit der Bodenfruchtbarkeit.

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Publiziert am

Redaktor UFA-Revue

Aus der organischen Substanz gewinnen Bodenorganismen nicht nur Energie und Nährstoffe für sich selbst. Durch den Ab- und Umbau der humusbildenden Stoffe setzen sie auch Pflanzennährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Schwefel frei. Steigt der Humusanteil, können Düngergaben mittel- und langfristig reduziert und die steigenden Preise teilweise kompensiert werden. Der Humus macht die Böden überdies trag fähiger und verbessert deren Luft- und Wasserhaushalt. Sie werden besser durchwurzelt und leichter bearbeitbar. Der geringere Dieselverbrauch bei der Bodenbearbeitung senkt die Anbaukosten zusätzlich.

Je mehr Kohlenstoff im Boden gespeichert wird, desto weniger Treibhausgasmengen befinden sich in der Atmosphäre.

Wie eine Studie von Agroscope ergab, steckt in den Böden der Schweizer Äcker noch viel Sparpotenzial. So fanden die Forschenden heraus, dass die durchschnittliche Kohlenstoffsättigung im Ackerland in den obersten 20 Zentimetern des Bodens nur gerade bei 62 Prozent liegt. Ein höherer Anteil wäre laut Agroscope auch ein Beitrag an den Klimaschutz. Je mehr Kohlenstoff im Boden gespeichert wird, desto weniger Treibhausgasmengen befinden sich in der Atmosphäre.

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