Die anhaltende Hitze und Trockenheit lassen auf vielen Schweizer Bauernhöfen das selbst produzierte Futter knapp werden. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in verschiedenen Regionen Europas besteht darum derzeit eine erhöhte Nachfrage nach Futtermitteln. Die Versorgung der Schweizer Landwirtschaft ist jedoch gewährleistet.
Aus heutiger Beurteilung wird ausreichend Raufutter verfügbar sein.
Aus heutiger Beurteilung wird ausreichend Raufutter verfügbar sein. Die Trockenheit führt allerdings dazu, dass auf Beschaffungsquellen aus weiter entfernten, internationalen Regionen zurückgegriffen werden muss. Die Transportwege sind vielfach länger und dadurch auch die Lieferfristen.
Auch im Mischfutterbereich ist die Verfügbarkeit einzelner Rohwaren wie Mühlennebenprodukte und Luzerne aktuell eingeschränkt, gleichzeitig sind die Preise gestiegen. Die Versorgung ist jedoch gewährleistet, teilweise muss auf andere Produkte ausgewichen werden.
Die aktuelle Situation erfordert also Flexibilität. So haben beispielsweise die Futtermittelherstellerin UFA und Melior Raufutterersatzwürfel speziell für die aktuelle Situation rezeptiert.
Breites Netzwerk sichert Versorgung
«Wir gehen heute davon aus, dass für die Schweizer Tierhalterinnen und Tierhalter genügend Futtermittel verfügbar sein werden, die Produktepalette aber Einschränkungen erfahren wird. Die Preise schwanken stark und zeigen von der Nachfrage getrieben eine klar steigende Tendenz», sagt Joseph von Rotz, Leiter fenaco GOF Schweiz.
fenaco GOF verantwortet innerhalb der Agrargenossenschaft die Rohwarenbeschaffung und ist laufend am Markt präsent. Dank eines internationalen Beschaffungsnetzes und der engen Zusammenarbeit mit Produzenten und Handelspartnern kann fenaco GOF flexibel auf Veränderungen reagieren und die Versorgung der Kunden sicherstellen.
Quelle: fenaco







