Die anhaltende Hitze und Trockenheit haben in weiten Teilen der Schweizer Landwirtschaft zu markanten Ertragsausfällen und höheren Produktionskosten geführt. Zur Entlastung hat die fenaco entschieden, einen ausserordentlichen Trockenheitsbeitrag zu entrichten. Der Beitrag wird über die fenaco Erfolgsbeteiligung ausbezahlt.
Mehr als 13000 Betriebe profitieren
Mit diesem Instrument beteiligt die Agrargenossenschaft aktive Mitglied-Landwirtinnen und Mitglied-Landwirte seit 2018 direkt an ihrem Erfolg. Der einmalig entrichtete Trockenheitsbeitrag beläuft sich auf insgesamt rund 7,2 Mio. Franken. Mehr als 13000 Betriebe profitieren davon.
Registrierte Mitglieder erhalten je nach Umsatz, den sie im Agrarbereich ihrer LANDI machen, einen Trockenheitsbeitrag zwischen Fr. 100.– und Fr. 2000.–. Der Trockenheitsbeitrag wird den Landwirtschaftsbetrieben via die LANDI in den kommenden Monaten gutgeschrieben.
Versorgungsauftrag und langfristige Klimaresilienz im Fokus
Die fenaco Genossenschaft unterstützt die Landwirtschaft bei der Bewältigung der Folgen des Hitzesommers auf verschiedenen Ebenen. Im Zentrum steht der genossenschaftliche Kernauftrag:
- die verlässliche Versorgung der Landwirtschaft mit Produktionsmitteln (z. B. Futtermittel, Saatgut, Dünger),
- die Abfederung der Preissteigerungen bei den Produktionsmitteln aufgrund der hohen Nachfrage und der gestiegenen Logistikkosten,
- das Engagement für angemessene Produzentenpreise entlang der Wertschöpfungskette.
Um die Klimaresilienz der Schweizer Landwirtschaft langfristig zu stärken, investiert die fenaco in die Innovation. In den vergangenen fünf Jahren hat sie insgesamt rund 20 Mio. Franken für Forschung und Entwicklung eingesetzt.
Michael Feitknecht, Vorsitzender der Geschäftsleitung der fenaco Genossenschaft«Der Trockenheitsbeitrag ist einer von mehreren Puzzlesteinen, mit denen wir den genossenschaftlichen Auftrag wahrnehmen.»
«Der Trockenheitsbeitrag ist einer von mehreren Puzzlesteinen, mit denen wir den genossenschaftlichen Auftrag gegenüber unseren Mitgliedern in dieser ausserordentlichen Situation wahrnehmen. Er ergänzt unsere Anstrengungen für eine verlässliche Versorgung mit Produktionsmitteln sowie unsere langfristigen Investitionen in die Klimaresilienz der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft», so Michael Feitknecht, Vorsitzender der Geschäftsleitung der fenaco Genossenschaft.
Quelle: fenaco







