fenaco-LANDI

Schutzfolie der UFA-Revue neu mit 70 Prozent Recyclinganteil

Die UFA-Revue verwendet neu eine Schutzfolie mit mindestens 70 Prozent Recyclinganteil. Damit spart die landwirtschaftliche Fachzeitschrift jährlich 1.54 Tonnen Neukunststoff ein.

Thomas Keller, Geschäftsführer der pmc AG (links) und Markus Röösli, Redaktions- und Verlagsleiter der UFA-Revue (rechts)

Thomas Keller, Geschäftsführer der pmc AG (links) und Markus Röösli, Redaktions- und Verlagsleiter der UFA-Revue (rechts), präsentieren die Oktober Ausgabe der UFA-Revue, verpackt in Folie mit 70 Prozent Recyclinganteil. 

(Bild: Hans Weber)

Publiziert am

Aktualisiert am

Redaktions-/Verlagsleiter UFA-Revue

Nachhaltigkeit wird bei der fenaco Genossenschaft und deren landwirtschaftlichen Fachzeitschrift UFA-Revue gross geschrieben. Nun haben die Verantwortlichen der UFA-Revue zusammen mit der Druckerei pmc AG (ein Unternehmen der Schellenberg Gruppe) eine ökologischere Variante für die Verpackung gefunden. Die Schutzfolie der UFA-Revue weist ab der neusten Oktober-Ausgabe einen Recyclinganteil von mindestens 70 Prozent auf – und natürlich schützt sie die Zeitschrift und zusätzliche Beilagen genauso verlässlich vor Nässe, Schmutz und Beschädigungen. Mit diesem Schritt gehört die Fachzeitschrift zu den ersten Printtiteln in der Schweiz mit einem derart hohen Anteil an Recyclingkunststoff. Der Monatstitel mit einer Auflage von über 72 000 Exemplaren spart jährlich rund 1.54 Tonnen Neukunststoff ein, was einer Einsparung von fast fünf Tonnen CO2 entspricht.

Wiederverwerteter Plastik verbessert die Ökobilanz

Die Wiederverwertung von Kunststoff ist generell umweltschonender und es werden weniger Rohstoffe wie Erdöl verbraucht. Das schont die natürlichen Ressourcen und hilft CO2 einzusparen. Dies bestätigt auch Verpackungsexperte Dr. Roland Hischier von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in St. Gallen: «Je höher der Recyclinganteil bei einer Kunststoffverpackung, desto besser fällt auch die Ökobilanz aus.» Papiercouverts seien dabei keine Alternative, denn deren Ökobilanz schneide aufgrund des deutlich höheren Gewichtes klar schlechter ab.

Die Schutzfolie bleibt also die Nummer eins für den sicheren Versand von Zeitschriften punkto Handling und Umweltbilanz. Und mit dem Altfolienanteil von 70 Prozent erst recht. «Das Thema Nachhaltigkeit ist für die Landwirtschaft zentral und deshalb auch redaktionell wichtig», sagt Markus Röösli, Verlags- und Redaktionsleiter der UFA-Revue. «Mit der Erhöhung des Recyclinganteils der Schutzfolie berichten wir nun nicht bloss über nachhaltige Themen, sondern leisten einen aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung», so Röösli weiter. Zudem ist die Folie zu 100 Prozent recyclingfähig und kann so wieder dem Kunststoffkreislauf zurückgeführt werden.

Grosse Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungslösungen

Die neuartige Schutzfolie wurde in Zusammenarbeit mit der Druckerei pmc AG eingeführt. Thomas Keller, Geschäftsführer der pmc AG, bemerkt ein generelles Umdenken bei den Kunden. Der Wunsch nach nachhaltigeren Lösungen ist immer mehr ein Thema, dem sich die Schellenberg Gruppe durch ihre Innovationen gerne annimmt. Die pmc AG freut sich über die erfolgreiche Einführung der neuen Folie: «Nach dem Startschuss mit der UFA-Revue werden wir unser Folienlager komplett auf ECO-Recyclingfolie mit 70 Prozent rezyklierter Altfolie umstellen und so diese Folie standardmässig einsetzen.» Insgesamt spart die Druckerei dadurch bis zu 50 Tonnen Neukunststoff ein, was einer Einsparung von bis zu 160 Tonnen CO2 gleichkommt.

Newsletter

Newsletter

Jetzt Newsletter abonnieren und tolle Preise gewinnen!

Leserangebote

Leserangebote

bestellen Sie jetzt eines unserer exklusiven Leserangebote.

Diese Website verwendet Cookies.

Einige dieser Cookies sind unerlässlich, während andere uns helfen, Ihr Nutzererlebnis zu verbessern, indem sie uns Einblicke in die Nutzung der Website geben.

Ausführlichere Informationen über die von uns verwendeten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.

Einstellungen anpassen