Landtechnik

Futterproduktion mit einer einzigen Marke

Für den Futterbau auf seinem Landwirtschaftsbetrieb hat sich Olivier Duc für die Marke Fendt entschieden. Innert eines Jahres hat er einen Traktor, einen Ladewagen, einen Doppelschwader und ein Fendt-Frontmähwerk angeschafft. Mit dem neuen Traktor hat er in einem Jahr rund 500 Arbeitsstunden absolviert.

Für die Ernte von Grünfutter hat sich Olivier Duc für ein Trommelmähwerk Cutter 3340 FP entschieden.

Publiziert am

Redaktor, UFA-Revue

Während der Vegetationsperiode lässt Olivier Duc aus Chavannes-sur-Moudon seine Kühe weiden und verfüttert als Ergänzung zur Ration frisches Gras auf dem Futtertisch. Als er seine Herde auf 90 Milchkühe erhöhte, hat er auch seinen Ladewagen gegen ein grösseres Modell ausgewechselt. «Mein neuer Fendt Tigo MS 50 ist mit breiten Reifen ausgestattet, die eine gute Hangtauglichkeit gewährleisten, um Gras und Dürrfutter zuverlässig einzubringen», erklärt Olivier Duc der UFA-Revue. Die Pen-del-Pick-up kommt ohne Kurvenbahnsteuerung aus, dank Pendeltasträdern sowie dem Raffersystem sind eine saubere Erntegutaufnahme und ein geräuscharmer Betrieb sichergestellt. Das Maschinengehäuse befindet sich auf einem verzinkten Stahlrahmen und die Nachlauflenkachse wird ab 14 km / h und im Rückwärtsgang automatisch blockiert. Eine Stirnwand auf der Profi-Version dient als Lade- und Vorpresswand. Ein Füllstandsensor mit zwei Empfindlichkeitsstufen ermöglicht das automatische Einschalten des Kratzbodens (Ladeautomatik). «Die Bedien elemente des Isobus-Ladewagens sind auf dem grossen Display in der Kabine sehr einfach zu bedienen», erklärt Olivier Duc. Der landwirtschaftliche Mitarbeiter, Julien, benutzt hingegen für alle Befehle lieber den Multi funktionshebel.

Elektronischer Kraftheber

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Der Ladewagen wird über den 10,4-Zoll-Touchscreen oder den Multifunktionshebel gesteuert.

Olivier Duc ist überzeugt, dass der neue Fendt 516 Profi, den er im vergangenen Jahr erworben hat, für seinen Landwirtschaftsbetrieb perfekt geeignet ist. «Dieser Vierzylinder-Kompakttraktor mit 165 PS steht täglich im Einsatz, um mit dem Frontmähwerk und dem Ladewagen Gras zu mähen», berichtet Olivier Duc. Die elektronische Hubwerksregelung (EHR) mit Lastübertragung ersetzt am Mähwerk ein Federkompensationssystem. Der Auflagedruck wird im Terminal in der Kabine definiert und gewährleistet eine dreidimensionale Bodenanpassung des Mähwerks Cutter 3340 FP. Die gefederte Vorderachse und die Luftfederung der Kabine erhöhen den Fahrkomfort. Die maximale Hubkraft beträgt 7780 daN (7935 kg) hinten und 3420 daN (3490 kg) vorne. In der Standardausführung hat der Traktor ein Leergewicht von 6400 kg, während das zulässige Gesamtgewicht 10 500 kg beträgt. Für seinen Betrieb, ein Grünlandbetrieb, wählte Olivier Duc einen Traktor ohne GPS-Option.

Sauberes Schwaden

Im vergangenen Jahr erwarb Olivier Duc auch einen neuen Doppelschwader, den Fendt Former 1502. Er ist mit zwei Paar Tandemrädern pro Kreisel ausgestattet, die wiederum an einem schwenkbaren Fahrgestell montiert sind. «Der Pluspunkt dieser Maschine ist ihre Manövrierfähigkeit. Es erfordert nur wenig Zeit bis man den Schwader richtig nutzen kann und er nimmt das Futter in den Ecken der Parzelle wirklich sauber auf», so Olivier Duc. Hingegen ist es nicht einfach, mit diesem Maschinentyp rückwärts zu fahren. Mit einer Arbeitsbreite von bis zu sieben Meter kann eine einzige Schwade abgelegt werden. Zum Formen von zwei Schwaden kann stufenlos und hydraulisch eine Breite von 3,6 bis 6,3 Metern eingestellt werden. Die Sequenzsteuerung gehört zur Standardausrüstung und ermöglicht, die Kreisel am Ende des Feldes nacheinander anzuheben und regelmässige Schwaden zu formen. Olivier Duc ist mit seinen neuen Maschinen und dem Service des regionalen Fendt-Vertreters CVT Mécanique, der während der Saison einen 7 / 7-Service anbietet, vollauf zufrieden. 

«Ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis ist wichtig für mich»

Olivier Duc bewirtschaftet, unterstützt von seinem pensionierten Vater und einem landwirtschaftlichen Mitarbeiter einen 70-Hektar-Betrieb in Chavannes-sur-Moudon. 2011 hat Olivier Duc den Familienbetrieb übernommen und drei Jahre später am Dorfrand einen Stall gebaut. Nachdem er sich mit einem Produzenten aus dem Nachbardorf zusammengeschlossen hatte, wurden die Gebäude für eine Herde von 90 Milchkühen erweitert, ausserdem wurde in diesem Jahr die Trockneranlage erstmals vollständig gefüllt. «Die 750 000 kg Milch, die wir jährlich produzieren, werden von den Käsereien in Moudon und Brenles für die Herstellung von Gruyère entgegengenommen», erzählt Olivier Duc während eines Besuchs auf seinem Hof. Auf einer offenen Ackerfläche von rund 11 Hektaren baut er Raps, Gerste, Brotgetreide, Futterrüben und Grünmais für die Milchkühe an. Für das Herdenmanagement setzt er gesexte Samendosen ein. «Im Sommer besteht die Ration der Milchkühe zu 60 Prozent aus Weidegras. Im Winter erhalten sie eine Mischration, ergänzt mit vier Futtermitteln aus der Kraftfutterstation», kommentiert Olivier Duc.

Auf der Suche nach Lösungen zur Optimierung der Futterversorgung hat er 2019 auf zwei Hektaren Luzerne angebaut. Er verfüttert auch Pansenpuffer, sprich UFA-Alkamix fresh, um dem Risiko einer hitzebedingten subklinischen Azidose vorzubeugen. «Eine Vernebelungsanlage beim Fressgitter und über den Liegeboxen sowie ein Ventilator wurden installiert, um die Temperatur im Stall zu senken. Die Kalkstrohmischung in den Liegeboxen verbessert die Eutergesundheit und die Milchqualität», führt Olivier Duc weiter aus. Die Arbeitsorganisation ist für den Landwirt ein wichtiger Faktor und erfolgt meistens während der täglichen Kaffeepause mit seinem Vater und Julien, dem landwirtschaftlichen Angestellten. Jeder von ihnen leistet alle drei Wochen Wochenenddienst.

Olivier Duc hat einen Diplomabschluss der HAFL Zollikofen sowie ein Diplom für Marketing und Leadership. Zudem doziert er einen Tag pro Woche an der Handelsschule Lausanne und leitet den Generalrat seiner 220-Seelen-Gemeinde.

2018 entschied Olivier Duc, seinen Ladewagen durch eine grössere Maschine zu ersetzen. Diese Maschine steht bei ihm täglich im Einsatz zum Einsammeln des Grünguts und Dürrfutters, das auf seinem Betrieb produziert wird. Nach dem Einholen von Offerten fiel seine Wahl auf einen Tigo mit 50 m 3 und Raffersystem, Tandemachse und Isobus-Ausstattung. Er hat diesen Ladewagen bei CVT Mécanique, Fendt-Vertreter in Ménières, gekauft. Nachdem er verschiedene Offerten verglichen hatte, wechselte er seinen Traktor gegen einen Fendt 516 Profi aus. «Diese Kaufentscheide wurden hauptsächlich aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses gefällt, das ich bei dieser Marke besonders interessant finde», meint Olivier Duc abschliessend.

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