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Landtechnik

Blickpunkt auf die Agrama 2022

Die Agrama findet vom 24. bis 28. November auf dem Bernexpo-Gelände statt. Der Präsident der Ausstellungskommission Pierre-Alain Rom beantwortet die Fragen der UFA-Revue rund um die Veranstaltung. Er erklärt, warum die Agrama weiterhin so wichtig für die Schweizer Land- und Forstwirtschaft ist und warum es auch in zehn Jahren noch eine Agrama-Messe geben wird. 

Pierre-Alain Rom ist Präsident der Ausstellungskommission und Geschäftsführer des Schweizerischen Landmaschinen-Verband SLV, Veranstalter der Agrama.  

Pierre-Alain Rom ist Präsident der Ausstellungskommission und Geschäftsführer des Schweizerischen Landmaschinen-Verband SLV, Veranstalter der Agrama.  

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Redaktor, UFA-Revue

UFA-Revue: Herr Rom, wie wichtig ist Ihrer Meinung nach die Agrama für die Schweizer Land- und Forstwirtschaft?

Pierre-Alain Rom: Die Agrama hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten als wichtigste Fachmesse für Forst- und Landwirtschaft in der Schweiz etabliert. Die Besucherzahl von jedesmal über 50 000 Personen belegt dies eindrücklich. Ich bin überzeugt, dass die Agrama nach wie vor als Hauptmesse ihre Bedeutung behalten wird. Hier erhalten sämtlichen Interessentinnen und Interessenten ein Gesamtbild über Geräte, Maschinen und den technischen Fortschritt. Weiter ist die Messe eine Plattform ist für den Vergleich und Austausch. Dass die Agrama wichtig ist, zeigt auch, dass die Ausstellungsfläche trotz Pandemie zwar leicht abgenommen hat, aber nicht in dem Ausmass, wie man hätte befürchten können. Dasselbe gilt für die Anzahl Aussteller.

Können Sie etwas zum Interesse der Besucherinnen und Besucher sagen?

Es ist natürlich immer schwer im Voraus abzuschätzen, wie gross das Besucherinteresse sein wird, da dies auch vom Wetter und von weiteren Faktoren abhängig ist.  Aufgrund der letzten Ausstellungen, welche in diesem Jahr im Sektor Land- und Forstwirtschaft durchgeführt worden sind, kann man davon ausgehen, dass sich die Besucherinnen und Besucher freuen, wieder Ausstellungen besuchen zu können und ihre Informationsbedürfnisse zu stillen und Kontakte zu pflegen.  
Aus diesem Grund gehe ich davon aus, dass das Besucherinteresse für die Agrama 2022 gross sein wird.   

«Die Agrama bietet ein Gesamtbild über Geräte, Maschinen und technischen Fortschritt

Pierre-Alain Rom, Präsident der Ausstellungskommission der Agrama

Wie ist das Interesse der Aussteller nach dem Ausfall der letzten Agrama?

Generell gesehen kann gesagt werden, dass das Interesse der Aussteller gross ist. Die Anzahl Aussteller ist nur unwesentlich kleiner gegenüber 2018. Es ist aber tatsächlich so, dass gewisse grosse Aussteller auf die Teilnahme der Agrama verzichten. Das will aber nicht heissen, dass diese Marken an der Agrama nicht vertreten sein werden, da andere Ausstellungsinteressenten sehr gerne in diese Lücke eingesprungen sind.

Können Sie etwas über die Schwerpunkte der Agrama 2022 verraten?

Die Agrama bietet die neusten Informationen zu den technischen Entwicklungen in sämtlichen Bereichen. Themen wie «Robotik», «Digitalisierung», «Führerloses Fahren» und «Alternative Energien» werden ganz bestimmt auch im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig gibt es erstmals an der Agrama 2022 Foren zu spannenden Themen wie beispielsweise «Vom Landwirt zum Energiewirt», «Bodenverdichtung» oder «Digitaler Marktplatz».

Was erwartet die Besucherinnen und Besucher an der angekündigten «Sonderschau der Innovationen»?

Man kann sicher sagen, dass nebst den «SLV-Spezialpreisen», die der SLV im Rahmen der AgroPreis-Verleihung vergeben hat, wir heuer erstmals mit der Zeitschrift «Schweizer Landtechnik» an der Agrama beim «Swiss Innovation Award» beteiligt sind. Die Aussteller hatten die Möglichkeit, ihre innovativen Entwicklungen mit Bezug zur Schweiz für diesen Wettbewerb anzumelden. An der Agrama werden die von der Jury ausgewählten nominierten Geräte speziell gekennzeichnet sein und die Besucher haben dann die Möglichkeit, während der Agrama am Stand des Schweizerischen Verbands für Landtechnik den Gewinner dieses «Swiss Innovation Award» zu wählen und dabei attraktive Preise zu gewinnen.  

Wie wird die Agrama in zehn Jahren aussehen?

Was in zehn Jahren sein wird, ist extrem schwer abschätzbar. Ich bin aber überzeugt, dass Ausstellungen, insbesondere auch Fachausstellungen, in physischer Ausgabe auch in zehn Jahren noch ihre Berechtigung haben und von den Besucherinnen und Besuchern gewünscht werden. Nur dort ist ein echter zwischenmenschlicher Austausch möglich, nur dort können die Produkte angefasst und allenfalls auch getestet werden und nur dort ist der direkte Vergleich richtig möglich. Ich bin also überzeugt, dass es auch noch in zehn Jahren eine Grossausstellung zu Landwirtschaft und Forstwirtschaft geben wird.

Was ist Ihr persönlicher Tipp, was die Besucherinnen und Besucher dieses Jahr unbedingt sehen sollten?

Ich glaube, jede Besucherin und jeder Besucher kommt mit der eigenen Vorstellung über Interesse und Schwerpunkte an die Agrama. Die Messe bietet Gewähr dafür, dass alle das vorfinden, was sie suchen, und sich über das informieren können, was sie interessiert. Mich persönlich interessieren einerseits die technischen Entwicklungen und andererseits faszinieren mich die grossen Maschinen. Auch die Entwicklungen der Geräte, die heutzutage mehrere Arbeitsgänge auf einmal ermöglichen, beeindrucken mich.  

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