800 ausgebrütete Eier

Die erste Schweizer Bio-Trutenzucht hat in ihrem ersten Jahr erst gut einen Viertel des angestrebten Ziels von jährlich 3’000 ausgebrüteten und aufgezogenen Küken erreicht. Die Betriebsfamilie ist guter Dinge, dass es mit jedem Jahr besser geht.

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(Bild: LID)

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Vor gut einem Jahr haben Marlene und Bruno Schweizer aus Brunnadern im Kanton St. Gallen ihr Unterfangen der ersten Schweizer Bio-Trutenzucht gestartet. Auf weiter Flur allein mit ihrem Unterfangen und ohne Erfahrungswerte von anderen Betrieben, tasten sie sich langsam an ihr Idealziel heran.
Nach dem ersten Jahr ziehen sie noch ein durchzogenes Zwischenfazit. Die Nachfrage und das Potential sind da: «Unsere Kunden sind über das Bern- und Baselbiet bis ins Bündnerland verstreut – wir hatten auch viele Nachfragen von konventionellen Bauern, das war eine erfreuliche Überraschung», erklärt Bruno Schweizer. Auch mit der gewählten Trutenrasse ist die Betriebsfamilie zufrieden. Die Haltung funktioniere gut und mit der Tiergesundheit seien sie sehr zufrieden, ergänzt Marlene Schweizer. In anderen Bereichen gebe es aber noch einiges an Erfahrungen zu sammeln. So sei unter anderem die Befruchtungsrate im ersten Jahr noch nicht so gut ausgefallen. Für das weitere Vorgehen werden auch bereits Anpassungen gemacht: Schweizers haben für die nächste Saison weitere als Elterntiere designierte Jungtruten angeschafft – diesmal auf die gleiche Anzahl Hennen aber mehr Hähne. Sie hoffen damit, die Befruchtungsrate allenfalls so schon etwas zu optimieren und zu verbessern.

«Wir sind ja auch erst seit einem Jahr dran und daher sind unsere eigenen Erfahrungen noch begrenzt», ergänzt Bruno Schweizer. «Learning by doing» sei das Motto.

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Quelle: LID

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