Die Agrar- und Lebensmittelpreise haben sich 2025 je nach Produkt sehr unterschiedlich entwickelt. Das zeigt eine Analyse des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW). Bei den tierischen Produkten stiegen die Produzentenpreise für Rohmilch, Eier und die meisten Schlachtviehkategorien. Milch brachte im Durchschnitt 76,32 Rappen je Kilogramm und damit 1,7% mehr als im Vorjahr. Bei Rindvieh lagen die Preise je nach Kategorie rund 7 bis 8% höher.
Anders verlief die Entwicklung bei vielen pflanzlichen Produkten. Die Produzentenpreise für Brotgetreide, Speisekartoffeln und zahlreiche Gemüsearten gingen zurück. Auch im Detailhandel wurden Obst, die meisten Gemüsearten, Brot und Kartoffeln günstiger. Nicht-Bio-Karotten erreichten mit durchschnittlich 1.51 Franken je Kilogramm sogar ein Zwanzigjahrestief.
Im Vergleich mit Deutschland, Österreich und Frankreich bleiben die Preise in der Schweiz allerdings höher. Besonders gross sind die Unterschiede bei Fleisch und Kartoffeln. Bei den Konsumentenpreisen hat sich der Abstand zu den Nachbarländern zwischen 2021 und 2025 bei den meisten untersuchten Produkten jedoch verkleinert.
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