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Nutztiere

Fruchtbare und langlebige Milchkühe

Langlebige Kühe mit einer hohen Lebendtagesleistung bilden die Basis einer wirtschaftlichen Milchproduktion. Ein zentraler Faktor dabei ist eine sehr gute Fruchtbarkeit. Noch immer sind Fruchtbarkeitsprobleme einer der Hauptabgangsgründe in Milchviehherden.

Besonders Kühe in der Startphase haben hohe Ansprüche an die Fütterung.

Besonders Kühe in der Startphase haben hohe Ansprüche an die Fütterung.

(Sandra Frei)

Publiziert am

Aktualisiert am

Leiter Forschung und Entwicklung UFA AG

Damit Kühe auch bei hohen Leistungen fruchtbar sind, müssen mehrere Punkte beachtet werden. Primäres Ziel muss sein, dass die Kühe mit einer idealen Kondition zur Abkalbung kommen. Die Speicherdepots mit Vitaminen und Mineralstoffen sollen gefüllt und die Kuh weder zu mager noch zu fett sein. Vor allem fettleibige Kühe verursachen rund ums Abkalben Probleme, welche in der Folge zu einer schlechten Fruchtbarkeit führen.

Damit der Start gelingt

Zum Start in die neue Laktation kommt es natürlicherweise zu einem Abbau von Fettdepots. Dies ist an sich kein Problem, wenn genügend Energie zur Umwandlung der Fettsäuren in Glukose zur Verfügung steht. Fehlt diese Energie, kommt es zu einer Ketose mit entsprechenden Gesundheitsproblemen. UFA top-form (DAC) greift genau an diesem Punkt ein: Mit dem Einsatz von pansengeschütztem Fett aus Rapsfett kann die Kuh in der Startphase mit mehr Energie versorgt werden, was den Abbau von Körperfettreserven reduziert, ohne die Aufnahme an Grundfutter zu schmälern. Der Einsatz von Lebendhefen verbessert zusätzlich die Verdauung der Grundfutterration.

Verschiedene Wirkstoffe wie Niacin, Cholin und L-Carnitin können die Aufnahme und Umsetzung der zugefütterten Fette nachweislich verbessern.

Geschützte Proteine

Neben den geschützten Fetten ist es sinnvoll, den Kühen in der Startphase auch einen gewissen Anteil an pansengeschützten Proteinen zur Verfügung zu stellen. Die Mikroorganismen können zwar im Pansen Aminosäuren aufbauen, jedoch reichen diese Gehalte bei hohen Leistungen nicht aus. Insbesondere die Versorgung mit Methionin ist entscheidend. Methionin gilt bei der Milchkuh als erstlimitierende Aminosäure und ist deshalb leistungsbegrenzend. Durch den Zusatz von Methionin werden Verluste minimiert und dadurch die Milchleistung und Bildung von Milchprotein verbessert. Zusätzlich zu Methionin ist die Zulage von pansengeschütztem Lysin sinnvoll.

Pansengeschützte Vitamin- und Spurenelemente

Damit die Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen ausreichend hoch ist, sind in UFA top-form auch diese Elemente in geschützter Form enthalten. Vitamin A und Zink beeinflussen die Fruchtbarkeit positiv. Hohe Gehalte an Vitamin E und Selen verbessern den Oxidationsschutz und verhindern, dass Radikale aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren gebildet werden können. Zusätzlich unterstützt ein hoher Gehalt an Vitamin D3 den Calcium- und Phosphatstoffwechsel.

Neu mit Rapsfett

Die Rezeptur von UFA top-form (DAC) wurde überarbeitet. Anstelle von Palmfett wird neu Rapsfett eingesetzt. Die ersten Rückmeldungen zur neuen Rezeptur sind sehr positiv. Der Geschmack ist leicht verändert, was sich positiv auf die Fressbarkeit auswirkt.

Anfütterung unabdingbar

Wie bei allen speziellen Produkten ist eine gezielte Anfütterung beim Einsatz von hoch aufgefetteten Produkten notwendig, damit sich die Kuh an den speziellen Geruch und Geschmack gewöhnen kann. Wichtig ist, dass sich die Tiere bereits in der Galtphase an das Futter gewöhnen, denn bei bereits verminderter Futteraufnahme werden fettreiche Futter nicht mehr gut aufgenommen.

Fazit

Das einzigartige UFA top-form vereint die positiven Eigenschaften verschiedener Produkte in einem. Bessere Versorgung der Kuh in der Startphase mit Energie, Protein und Wirkstoffen mit dem Ziel einer verbesserten Fruchtbarkeit und langlebigen Milchkühen von hoher Wirtschaftlichkeit. 

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