Kalium (K) ist für Frühjahrskulturen unverzichtbar. Dieser Nährstoff hat einen wesentlichen Einfluss auf die Wasserregulation, die Enzymaktivität, die Fotosynthese und die Widerstandsfähigkeit gegen abiotischen Stress. Eine ausgewogene Kaliumversorgung ist demnach unabdingbar in Zusammenhang mit dem Ertrag und der Qualität der Produktion von beispielsweise Zuckerrüben, Kartoffeln, Mais oder Raps.
Zuckergehalt bei den Zuckerrüben
Zuckerrüben haben einen hohen Kaliumbedarf. Das Element ermöglicht den Transport von Zuckern aus den Blättern in die Wurzel, wo sie eingelagert werden. Eine ausreichende Versorgung steigert den Ertrag und erhöht den Zuckergehalt. Zudem verbessert Kalium die Toleranz gegenüber Wasserstress und reduziert Blattverluste bei Trockenheit. Dadurch bleibt die fotosynthetische Leistung bis zur Ernte erhalten.
Knollengrösse bei Kartoffeln
Bei Kartoffeln beeinflusst Kalium direkt die Bildung und das Wachstum der Knollen. Es verbessert die Wasserregulation der Pflanze, was besonders für Kulturen wichtig ist, die empfindlich auf Schwankungen der Bodenfeuchtigkeit reagieren. Eine angepasste Kaliumdüngung vergrössert die Knollen, erhöht den Trockensubstanzgehalt und die Haltbarkeit und senkt das Risiko von Lagerkrankheiten wie Schwarzfleckigkeit.
Ertragssicherheit in Mais
Mais benötigt besonders während der Hauptwachstumsphase viel Kalium. Kalium steigert die Effizienz der Fotosynthese und verbessert die Nutzung von Stickstoff. Es stärkt zudem die Widerstandskraft gegenüber Wasserstress, indem es den Turgor der Pflanzen stabilisiert. Eine ausreichende Kaliumversorgung erhöht somit die Ertragssicherheit und verbessert die Qualitätsmerkmale des Maises.
Kornfüllung bei Sonnenblumen
Sonnenblumen reagieren trotz ihrer Trockenheitstoleranz empfindlich auf eine zu geringe Kaliumversorgung. Kalium unterstützt die Wasserregulierung und die Kornfüllung und wirkt sich direkt auf Ertrag und Ölgehalt aus. Eine ausgewogene Düngung ermöglicht es der Kultur, ihr Potenzial auszuschöpfen, besonders auf kaliumarmen Böden oder bei Sommerwasserstress.







