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Landtechnik

Die Zeiten ändern, Disco bleibt

Die Futtermittelproduktion stellt hohe Anforderungen an die Maschinen. Ein Mähwerk muss sauberes Futter liefern, sauber arbeiten, den Boden schonen und eine hohe Flächenleistung erbringen. Ein Landwirt aus dem Berggebiet stellt seine Mähkombination vor.

Die Bodenanpassung und die Schnittqualität sind die grossen Stärken des Disco-Mähwerks.

Die Bodenanpassung und die Schnittqualität sind die grossen Stärken des Disco-Mähwerks.

Publiziert am

Redaktor, UFA-Revue

Daniel Vauthey führt in Remaufens (FR) einen Milchwirtschaftsbetrieb mit Silageproduktion. Er hat viel Erfahrung mit Mähwerken sammeln können, ganz besonders mit der Claas- Disco-Mähkombination. Die Arbeitsqualität dieser Maschinen ist besonders wichtig, da er auch für einige Nachbarn Arbeiten ausführt und die Bedingungen im Berggebiet nicht immer ideal sind.

Futterqualität

Für die Milchproduktion in Silierzonen muss das Mähgut sauber und ohne Erdrückstände oder sonstige Verunreinigungen sein. Mit einem leistungsstarken Mähwerk ist dies möglich, auch in einem schwierigeren Gebiet mit abschüssigem Gelände. «Da ich auch für Nachbarn Mäharbeiten ausführe, kann es vorkommen, dass ich unter etwas weniger günstigen Gegebenheiten arbeite», erklärt Daniel Vauthey, während er seine Disco-Mähkombination präsentiert. Für mehr Sicherheit hat er seinen Claas Arion vorne mit 600er- und hinten mit 710er-Reifen ausgestattet. «Oft wird der erste Schnitt als Silage geerntet, da ich nur wenig Heu oder Emd lagere», informiert Vauthey weiter. Seine Kühe erhalten das ganze Jahr über Silage, auch im Sommer als Ergänzung zur Weide. Deshalb ist es wichtig, dass das Futter in den Rundballen trotz regelmässig auftretender Probleme mit Wühlmäusen sauber ist. «Ein Zinkenaufbereiter fördert eine rasche Trocknung, somit kann das Mähgut häufig bereits nach einem Tag eingebracht werden», erläutert Vauthey.

Sauberes Mähgut und grundsolide Technik

Bodenschonendes Arbeiten ist ebenfalls wichtig, was durch eine möglichst gute Bodenanpassung des Mähwerks gewährleistet ist. Das Frontmähwerk Disco 3200 FC Profil ist mit dem speziell entwickelten Max-Cut-Mähbalken ausgestattet, um das Futter mit dem Tunneleffekt sauber zu halten. Die Profil-Kinematik garantiert eine Bodenanpassung mit drei Achsen: in senkrechter Ausrichtung durch den schwenkbaren Mähkopf und in der Fahrtrichtung durch den bodennahen Drehpunkt des Mähbalkens. Und natürlich verhindert die genaue Bodenführung ein Einstechen in den Boden, was die Grasnarbe schont.

«Das Mähwerk muss eine gute Bodenanpassung gewährleisten.»

Daniel Vauthey

«Diese Maschine ermöglicht ein regelmässiges Schnittbild, was auch ein rascheres Nachwachsen der Gräser fördert», versichert Vauthey, der auf seinen Wiesen bis zu vier Schnitte pro Jahr und eine Herbstweide durchführt. Die Mähkombination mit einer Arbeitsbreite von je drei Meter vorne und hinten sichert eine hohe Flächenleistung. «Nebst der hohen Mäh qualität ist dieses Disco-Modell auch wirtschaftlich interessant», stellt Vauthey fest, der sich bei der Front maschine für das hydropneumatische Entlastungssystem Active Float entschieden hat. Zudem lagert er seine Maschinen auf einem überdachten Platz, damit er sie über einen längeren Zeitraum nutzen kann. 

«Mit dem Disco-Mähwerk erhält man bei allen Bedingungen sauberes Mähgut»

Im Januar 2022 hat Daniel Vauthey den Familienbetrieb seiner Eltern auf den Höhen von Remaufens (FR) übernommen. Vom Dorf aus führt nur ein schmaler Weg bis zum Hof. Der rundum von Wald umgebene und arrondierte Betrieb liegt in der Bergzone I auf 850 m ü. M. mit einer Weitsicht bis zum Jura. Der junge Landwirt arbeitet mit seinem Vater zusammen und versorgt eine 60-köpfige Milchviehherde und 40 Stück Jungvieh. Der Betrieb umfasst 60 Hektaren Naturwiesen und in Dorfnähe vier Hektaren Ackerland zum Anbau von Silomais und Siloroggen. Die Milch wird von Cailler in Broc für die Schokoladeherstellung übernommen. «Das Futter in unserer Gegend ist eher phosphorarm. Aus diesem Grund achte ich sehr auf die Mähqualität der Wiesen», erklärt Daniel Vauthey beim Besuch der UFA-Revue auf seinem Hof. Vor der Scheune steht ein im vergangenen Jahr erworbener Arion 650 mit breiten Reifen, der mit zwei Claas-Disco-3200-Mähwerken ausgestattet ist. Am Heck ist ein Modell aus der Baureihe Contour und am Fronthubwerk ein Disco-FC-Profil angebaut. Beide Maschinen sind mit einem Zinkenaufbereiter ausgestattet. Nebst dem Herdenmanagement führt Vauthey Arbeiten für Dritte aus, dazu gehören vor allem Viehtransporte im Frühling und Herbst, das Transportieren und Ausbringen von Hofdünger sowie das Mähen, Pressen und Wickeln von Grundfutter. Zudem hat er für sein 10 600-Liter-Tandem-Güllefass von Fliegl eine zehn Meter lange Schleppschlaucheinrichtung angeschafft.

Mit seiner Disco-Mähkombination mäht Vauthey jährlich bis zu 450 Hektaren. «Ich mähe hin und wieder Wiesen mit starkem Wühlmausbefall oder unter schwierigen und nassen Bedingungen. Der Claas-Mähbalken leistet jedes Mal gute Arbeit», ergänzt Vauthey. Einfache Wartungsarbeiten erledigt er jeweils selber, schätzt aber das Serviceangebot der in Romont ansässigen Firma Berard. Der Claas-Händler führt seit vielen Jahren grössere Maschinenüberholungen durch und bietet auch im Notfall immer eine passende Lösung.

Infos

In loser Folge publiziert die UFA-Revue unter dem Titel «Praxistest» Berichte über landwirtschaftliche Maschinen. Die Interviewpartner, respektive Eigentümer dieser Maschinen, werden jeweils in Zusammenarbeit mit den Herstellern oder Importeuren ausgesucht.

www.sercolandtechnik.ch

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