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Landtechnik

Sauberes und steinfreies Futter mit dem Mergento

Saubere Aufnahme, gleichmässige Schwadenbildung und flexible Einsatzmöglichkeiten zählen zu den wichtigsten Vorteilen des Pöttinger-Bandschwaders Mergento VT 9220. Auf dem Betrieb der Familie Bigler eignet sich diese Maschine ideal zum Aufnehmen von Silage, Heu und Stroh.

Der Mergento VT 9220 ist vollständig Isobus-kompatibel und bietet alle Varianten der Schwadablage.

Der Mergento VT 9220 ist vollständig Isobus-kompatibel und bietet alle Varianten der Schwadablage.

Publiziert am

Redaktor, UFA-Revue

 

In Moosseedorf (BE) verbindet der Betrieb der Familie Bigler Milchviehhaltung, Schweinehaltung, Ackerbau und die Energieproduktion dank einer PV-Anlage. In allen Bereichen des Betriebs arbeitet die Familie Bigler mit Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit, um die gewünschte Qualität zu erreichen. «Bei der Anschaffung eines neuen Bandschwaders wollten wir ein leistungsstarkes Modell, mit dem sich alle Futterarten ernten lassen», erklärt Simon Bigler anlässlich des Besuchs der UFA-Revue auf dem Betrieb. «Von den Maschinen, die wir uns angesehen haben, entsprach der Mergento VT 9220 von Pöttinger am besten den Anforderungen unseres Betriebs und unserer Arbeitsweise», präzisiert der Landwirt.

Futterqualität sicherstellen

Der Mergento VT 9220 zeichnet sich durch eine leistungsstarke Fördereinheit aus, bestehend aus einer gesteuerten Pick-up, einem Rollenniederhalter mit Pralltuch und einem breiten Querförderband. Diese drei Elemente sind perfekt aufeinander abgestimmt. Diese Konstruktion gewährleistet einen kontinuierlichen Erntefluss auf ebenem Gelände, an Hängen und auch in Querneigung. Das Futter wird von den nach vorne gekröpften Zinken der Pickup angehoben und über das Förderband transportiert. Die minimale Bearbeitung des Futters bewahrt dessen Qualität. «Die Sauberkeit des Futters und auch die Abwesenheit von Steinen sind für uns wichtig, sowohl für die Fütterung der Kühe als auch für das Stroh, das gehäckselt wird und als Einstreu im Schweinestall dient», erklärt Simon Bigler. Die zwei Aufnahmeeinheiten des Mergentos werden von Rollenfahrwerken geführt, die direkt hinter der Pick-up-Einheit angebracht sind, was eine gute Anpassung an Bodenunebenheiten ermöglicht.

Die Erntekette optimieren

Auch die Schwadbildung hat den Berner Landwirt überzeugt. «Der Mergento legt sehr gleichmässige Schwaden ab, egal ob bei Silage, Heu oder Stroh», stellt Simon Bigler fest, der konsequent mit GPS-Fahrassistenz arbeitet. Je nach Bedarf passt er das Schwadvolumen an. «Für Futter, das mit dem Ladewagen aufgenommen wird, bereite ich kleinere Schwaden vor, während vor dem Durchgang der Presse voluminösere Schwaden gebildet werden», erklärt der Landwirt.

«Der Mergento verbessert die Futterqualität.»

Simon Bigler, Landwirt

Auch beim Ablegen der Schwaden ist der Mergento vielseitig einsetzbar. Die maximale Arbeitsbreite von 9,2 m wird bei zentraler Schwadenablage erreicht. Die Maschine ermöglicht aber auch eine seitliche oder eine kombinierte seitliche und zentrale Schwadenablage. «Ich kann das Futter auch aufnehmen und auf den Förderbändern halten, um es dann weiter auf dem Feld abzulagern», erklärt Simon Bigler.

Der Mergento VT 9220 ist vollständig Isobus-fähig und wird direkt über das Terminal in der Kabine gesteuert. Auf dem Betrieb der Familie Bigler ist er hauptsächlich an einem Fendt 314 im Einsatz. «Dieser Traktor ist für diese Maschine mehr als leistungsstark genug und ermöglicht höhere Arbeitsgeschwindigkeiten als ein herkömmlicher Rotor-Schwader», betont Simon Bigler. Nach mehrmonatigem Einsatz ist das Fazit eindeutig: «Der Mergento VT 9220 passt perfekt in unsere Erntekette. Er ist komfortabel im Einsatz und überzeugt dank seiner Vielseitigkeit unter allen Bedingungen», fasst Simon Bigler zusammen, der auch die einfache Wartung der Maschine schätzt.

Aus der Praxis  Der Mergento VT 9220 ist eine lohnende Investition

In Moosseedorf (BE), auf 570 Metern ü. M., zeichnet sich der Betrieb der Familie Bigler durch die vielfältigen Betriebszweige und seinen konsequent auf Ressourcenoptimierung ausgerichteten Ansatz aus. Der unter dem Label IP-Suisse geführte Betrieb verbindet Pflanzen- und Tierproduktion und setzt auch auf erneuerbare Energien. Der Betrieb umfasst 120 Milchkühe mit Nachzucht sowie 100 Zuchtsauen mit Mast. Eine Biogasanlage mit Fernwärmenetz rundet das Ganze ab, während die Dächer der landwirtschaftlichen Gebäude sowie die Biogasanlage mit Photovoltaikmodulen ausgestattet sind. Die aus dieser Anlage stammende Gülle wird vollständig separiert, um ihre Verwertung zu verbessern.

Der Betrieb wird in Form einer Kollektivgesellschaft von Simon Bigler und seiner Schwester Manuela Bigler geführt. Simon ist für die Biogasanlage sowie für die technischen Belange und den Maschinenpark zuständig. Manuela kümmert sich um die Tierhaltung, und ihr Vater, Ruedi Bigler, ist für den Ackerbau verantwortlich. Das Team wird durch zwei Vollzeitmitarbeitende und zwei Lernende ergänzt. Vielseitigkeit ist im Unternehmen nach wie vor ein zentraler Wert. Alle sich wiederholenden Arbeiten werden so weit wie möglich standardisiert, um die Effizienz zu steigern, und jeder Mitarbeiter ist in der Lage, bei den meisten Tätigkeiten auf dem Betrieb mitzuwirken. «Unser Ziel ist es, uns jeden Tag weiter zu verbessern», betont Simon Bigler.

Stets auf der Suche nach Lösungen zur Verbesserung der Arbeitsqualität und der Futterqualität hat die Familie Bigler mehrere Bandschwader getestet, bevor sie sich für den Mergento VT 9220 von Pöttinger entschieden hat. «Wir haben diese Maschine im November 2025 gekauft», erklärt Simon Bigler, der von dieser Investition überzeugt ist, da sie alle für den Betrieb wichtige Eigenschaften mit sich bringt.  

Zum Praxistest

In loser Folge publiziert die UFA-Revue unter dem Titel «Praxistest» Berichte über landwirtschaftliche Maschinen. Die Interviewpartner, respektive Eigentümer dieser Maschinen, werden jeweils in Zu sammenarbeit mit den Herstellern oder Importeuren ausgesucht. www.poettinger.ch

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