Cremo mit Problemen bei der Milchbeschaffung

Die Milchverarbeiterin Cremo hat laut eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2020 gut gemeistert. Der angespannte Molkereimilchmarkt habe aber zu Herausforderungen bei der Milchbeschaffung geführt.

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(Bild: Pixabay)

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Im Geschäftsjahr 2020 habe die Cremo 363 Millionen Kilogramm Milch verarbeitet, wie das Unternehmen im Jahresbericht vom Geschäftsjahr 2020 mitteilt. Das entspreche einem Rückgang von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz der Bezahlung eines wettbewerbsfähigen Milchpreises an die Produzenten, der durchschnittlich rund drei Rappen pro Kilogramm Milch über dem Vorjahresniveau gewesen sei, habe die Cremo mit Herausforderungen bei der Milchbeschaffung zu kämpfen gehabt, heisst es weiter. Der Rückgang habe aber mit höheren Zukäufen von Halbfertigprodukten weitgehend kompensiert werden können.

So habe das Unternehmen dennoch einen Jahresumsatz von 493,4 Millionen Franken erreicht, was im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 ein Plus von 1,6 Millionen Franken darstelle. Beim Betriebsergebnis gibt es allerdings ein Minus von 1,6 Millionen Franken. Dies lasse sich durch den pandemiebedingten Einbruch bei den Verkäufen der Distributionsplattform «Petits Cremiers» und durch die Amortisierung der neuen Produktionsanlagen am Standort Villars-sur-Glâne, die realisiert wurden, um die Abläufe rationeller zu gestalten, erklären. Laut Mitteilung steht Cremo aber mit einer anhaltend guten finanziellen Unternehmensgesundheit da und mit einer Eigenkapitalquote von 57,1 Prozent.

Quelle: LID

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