Erneut mehr Lernende im Berufsfeld Landwirtschaft

Die positive Entwicklung bei den Lernendenzahlen im Berufsfeld Landwirtschaft setzt sich fort. Im Vergleich zum Vorjahr erlernen 5 Prozent oder 179 mehr Lernende einen landwirtschaftlichen Beruf.

Mit der Lehre ist die Basis gelegt, im Agrarsektor stehen anschliessend viele Wege offen.

Mit der Lehre ist die Basis gelegt, im Agrarsektor stehen anschliessend viele Wege offen.

(Bild: agri-job)

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Die Berufe der Landwirtschaft sind attraktiv. 3917 Lernende befinden sich zurzeit in Ausbildung. Das sind ganze 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Knapp 87 Prozent davon lassen sich zum Landwirt oder zur Landwirtin ausbilden, gut 5 Prozent haben sich für einen der beiden Weinberufe entschieden, die anderen verteilen sich auf die Spezialberufe in den Sparten Obstbau, Gemüse und Geflügel. Bei den Landwirtinnen und Landwirten absolvieren gut 7 Prozent für die Ausbildung mit dem Schwerpunkt Bio. Im Gemüsebau sind es mehr als die Hälfte. Beim letzteren der hohe Anteil Zweitausbildner auffallend.

Landwirtschaft, Gemüse, Obst

Für die Zunahme bei den Lernenden sind die Berufe Landwirtinnen und Landwirten, Gemüsegärtnerinnen und -gärtner sowie Obstfachleute verantwortlich. In den beiden Weinberufen sind die Zahlen nach zwei Jahren mit Zunahmen wieder etwas zurückgegangen. Dasselbe gilt für die Geflügelfachleute. In der zweijährige Attestausbildung zum Agrarpraktiker sind die Lernendenzahlen erneut etwas gesunken.

Kompetente Berufsleute

Die positive Entwicklung hängt damit zusammen, dass das Berufsfeld Landwirtschaft spannende und vielfältige Ausbildungen bietet. Digitalisierung und Automatisierung schreiten fort und bieten neue Möglichkeiten. Die Bereiche Klima, Tier- und Umweltschutz stellen stetig neue Herausforderungen dar. Gefragt sind kompetente Berufsleute, die in ihrer Ausbildung verschiedene Methoden und Herangehensweisen kennenlernen. Sie sollen flexibel und für stetige Optimierungen offen sein. Lebenslanges Lernen ist gefragt. Die OdA AgriAliForm bereitet derzeit eine Totalrevision der Grundbildung vor.

Quelle: agri-job

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