Hagel-Mais: Stehen lassen oder mulchen?

Durch die Unwetter in den letzten Wochen wurden beim Mais Halme geknickt und Blätter zerfetzt. Es stellt sich nun die Frage, was zu tun ist.
Wer durch Hagel getroffene Maisbestände silieren will, soll sich noch gedulden. Zu früh silierter Mais mit einem Trockensubstanzgehalt unter 28 Prozent lohnt sich aufgrund von Gärsaftverlusten nicht.

Hagel-Mais
(Bild: UFA-Samen)

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Mais, der stark vom Hagel getroffen ist, weist viele Verletzungen auf, welche eine Eintrittspforte für Beulenbrand sind. Sind 50 bis 75 Prozent der Blattmasse beschädigt, die Lieschen und Stängel aber kaum getroffen und die Narbenfäden noch vorhanden, sollten die Pflanzen beobachtet werden. Eine normale Ernte ist nach wie vor möglich.

Bei starker Schädigung können nur noch Maisstängel mit einem geschätzten Trockensubstanzgehalt von 12 bis 15 Prozent geerntet werden. Der Anteil an Gärsaft ist aber sehr hoch und der Futterwert gering. Zudem sind die Pflanzen oftmals sehr stark verschmutzt, sodass die Gefahr einer Fehlgärung gross ist. Bei sehr stark geschädigten Maisbeständen und geringen Erträgen erscheint es sinnvoller, bald zu mulchen und rasch mit einem wüchsigen Zwischenfutter anzusäen.

Quelle: UFA-Samen

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