Beim Wechsel von HODUFLU zu Digiflux klemmt es da und dort. Betriebe melden unter anderem, es fehlten Daten und Lieferungen liessen sich nicht korrekt erfassen. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) räumte Mitte Oktober technische Schwierigkeiten ein. Es arbeite mit den Kantonen daran, das System zu stabilisieren. Wer bei der Erfassung nicht weiterkommt, findet auf dem Supportportal nun Hilfe.
Fragen nimmt das BLW auch telefonisch entgegen.
Fragen nimmt das BLW auch telefonisch entgegen. Zudem gibt es häufige Fragen mit Antworten, ein Benutzerhandbuch und Erklärvideos, etwa zur Einzelerfassung und zum Bestätigen von Lieferungen.
Was jetzt gilt und bis wann
Seit dem 1. September 2026 müssen Betriebe alle Hof- und Recyclingdüngerverschiebungen in Digiflux erfassen. Für Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger und Kraftfutter gilt keine Pflicht, bis das angepasste Gesetz in Kraft ist. Die Lieferungen aus 2025 und 2026 hat das BLW aus HODUFLU übernommen. Wer in HODUFLU, aber noch nicht in Digiflux registriert war, aktiviert den Zugang mit einem Code, der per Post kommt. Eingeloggt wird weiterhin über Agate. Lieferungen aus 2026 müssen bis zum 31. Januar 2027 erfasst sein. Wer Hofdünger empfängt, hat bis zum 15. Februar 2027 Zeit, die Lieferung zu bestätigen oder abzulehnen. Für die Suisse-Bilanz und damit den ÖLN zählen laut kantonalen Fachstellen neu die Angaben in Digiflux.
sg







