Regulierung bremst Wachstum der Wolfsrudel

Die präventive Regulierung des Wolfsbestands zeigt laut Bundesamt für Umwelt Wirkung. Das Wachstum der Wolfspopulation sei gebremst worden, die Zahl der Rudel steige aber weiter.

Symbolbild

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(Bild: Pixabay)

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Die Kantone haben den Wolfsbestand vom 1. September 2025 bis zum 31. Januar 2026 zum dritten Mal präventiv reguliert. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat die kantonalen Daten zur Regulierungsperiode ausgewertet. Demnach stimmte das BAFU der Regulierung von rund 115 Wölfen zu. Die Kantone erlegten 77 Tiere. In der vorangegangenen Periode 2024/2025 seien es 92 Wölfe gewesen.

Laut BAFU wurde das rasche Wachstum der Wolfspopulation gebremst. Nach der Regulierungsperiode 2025/2026 wurden 30 vollständig in der Schweiz lebende und 10 grenzüberschreitende Rudel gezählt. Ein Jahr zuvor waren es insgesamt 36 Rudel gewesen. Das BAFU hält fest, dass die Zahl der Rudel weiterhin zunimmt. Ob sich der Trend bestätigt, lasse sich erst nach mehreren weiteren Regulierungsperioden sicher beurteilen.

Der Herdenschutz bleibe ein zentraler Bestandteil im Umgang mit dem Wolf. Nach den Höchstwerten im Jahr 2022 seien die Schäden an Nutztieren in den Folgejahren zurückgegangen. Das BAFU führt dies insbesondere auf den Ausbau des Herdenschutzes und die verstärkte Regulierung zurück.

sg

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